Mehr Zinsen per Mausklick: Jedes Online-Geldinstitut setzt Produktschwerpunkte

Schon 250.000 Österreicher sind Kunde einer Direktbank. FORMAT zeigt, wo derzeit die höchsten Zinsen und die besten Konditionen beim Kauf von Aktien und Fonds geboten werden. Das Wertpapiergeschäft ist eine wichtige Domäne der Direktbanken. Sie punkten mit niedrigen Spesen beim Kauf von Aktien, Fonds und Zertifikaten. Tag für Tag ziehen Hunderte Bankkunden die Konsequenz aus Minizinsen und saftigen Spesen und öffnen ein Direktkonto. Es gibt Institute für hohe Sparzinsen und Spezialisten für Wertpapiere.

Wenn Ihre Bank Sie mit mageren Zinsen abspeist und sich auch noch kräftig bei den Spesen bedient, kann Ihnen rasch geholfen werden. Wenn Sie bereit sind, Ihre Bankgeschäfte per Computer oder Telefon selbst zu erledigen, sind die Spesen im Handumdrehen halbiert und die Zinsen wieder der Rede wert.

Inzwischen nutzen schon 250.000 Kunden die Dienste einer Direktbank – manche sogar gleich mehrfach, um die attraktivsten Angebote zu kombinieren. So ist zum Beispiel die ING-DiBa mit ihren 2,5 Prozent für täglich fälliges Geld die erste Adresse für Sparer, die einen günstigen Parkplatz suchen, um dort auf bessere Zinszeiten zu warten. Bei der easybank gibt es ein Konto, auf dem man nicht nur 1,75 Prozent Zinsen bekommt, sondern bei Guthaben ab 2.500 Euro auch die Kontogebühr auf null gesetzt wird. Und über spezialisierte Onlinebroker gibt es nicht nur direkten Zugang zu vielen Weltbörsen, sondern auch noch mikroskopische Spesen. So verlangt die direktanlage.at momentan nur 7,95 Euro für alle, die bis zu 2.500 Euro auf den Boom der Wiener Börse setzen wollen.

Angesichts dieser Konditionen ist es kein Wunder, wenn sich die Klientel der Direktbanken sprunghaft vergrößert. ING-DiBa-Österreich-Chef Heinz Stiastny: „Derzeit gewinnen wir täglich 200 neue Kunden“. Laut einer Studie der Bankwissenschaftlichen Gesellschaft könnte sich die Gesamtzahl der Konten bei den sechs österreichischen Direktbanken bis zum Jahr 2007 auf 550.000 mehr als verdoppeln, längerfristig sind sogar 1,4 Millionen Österreicher bereit, zumindest bei ihrer Zweitbank auf Betreuung von Angesicht zu Angesicht zu verzichten.

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PLUS: Interview mit ING-DiBa-Austria-Chef Heinz Stiastny

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