Mehr Zinsen für Ihr Geld am Sparbuch: Der Kampf um die Bawag-Kunden hat begonnen

• Top-Sparbücher: 2,8 Prozent Zinsen für täglich fälliges Geld und 3,75 Prozent für fünf Jahre. • Gehaltskonten-Vergleich: Wo es die besten Soll- und Habenzinsen am Girokonto gibt. • Alternativen: Geldmarktfonds, Stufenzinsen und Wohnbauanleihen als Sparbuch-Konkurrenz.

Der Vogelfänger aus der Zauberflöte hat im Mozartjahr nicht nur auf der Bühne viel zu tun. Er ist auch auf der Telefon-Warteschleife der Bundesfinanzierungsagentur im Dauereinsatz. Zu Zeiten, wo Tausende Bawag-Kunden ihre Konten leeren und nun monetär vogelfrei sind, wollen viele Sparer ihr Geld gut verzinst bei Vater Staat in Sicherheit bringen. Dieser buhlt bei Bundesschatz.at mit AAA-Bonität und drei Prozent Zinsen für ein Jahr Bindung um die Gunst neuer Sparer.
Helmut Eder, Vorstand der BFA: „Wir sind eine Bundeseinrichtung und wollen daher nicht als Gegenspieler zur Bawag auftreten. Nicht wegzuleugnen ist allerdings, dass wir seit geraumer Zeit einen deutlichen Zulauf bemerken. Es gibt bei uns erheblich mehr Anfragen und Kontoeröffnungen als gewöhnlich. Dies hängt aber sicher nicht nur mit der Situation bei der Bawag zusammen, sondern auch mit unseren durchaus attraktiven Zinsen.“

2,8 Prozent für täglich fälliges Geld. Es gibt wenige Banken, die nicht in den vergangenen zwei Wochen ihre Konditionen für Sparbücher erhöhten. Und selbst die Bawag hat im Zuge einer Rückholaktion die Sparzinsen deutlich angehoben – durchaus mit einem gewissen Erfolg. Dabei geht es allerdings nicht um den Kampf um wechselwillige Sparer. Auch das allgemein steigende Zinsniveau sorgt für mehr Spielraum der Institute. FORMAT erhob, wo es jetzt die meisten Prozente für Ihr Geld gibt und wer die besten Konditionen am Girokonto bietet.

Die höchsten Zinsen für täglich fällige Sparbücher gibt es mit 2,8 Prozent bei der Wiener Autobank. Autobank-Produktmanager Roman Loidl: „Wir sind eine Direktbank. Die hohen Zinsen können wir nur deshalb anbieten, weil wir kein teures Filialnetz haben und diese Kostenersparnis an unsere Kunden weitergeben.“ Für liquide Mittel zahlt die ING-DiBa 2,75 Prozent – und das ebenfalls ab dem ersten Euro Einlage. Heinz Stiastny, Chef der ING-DiBa Österreich: „Diese Zinsen gibt es ohne jegliche Spesen und Vergebührungen wie bei anderen Banken.“

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