Mayday bei der AUA

Weil AUA-Boss Alfred Ötsch 350 Pilotenjobs streichen will, zweifelt der Betriebsrat trotz Kapitalerhöhung am Fortbestand des Unternehmens. Analysten sind ähnlicher Meinung.

Der Knackpunkt war die Fokker 70. AUA-Boss Al-fred Ötsch hatte mit Bordbetriebsratsboss Wolfgang Hable einen Deal ausgeschnapst, bei dem die vor allem von der AUA-Cash-Cow Austrian Arrows (vormals Tyrolean) eingesetzten Flieger eine zentrale Rolle spielten: Piloten und Flugbegleiter sollten einem kleinen Sparpaket zustimmen, das im Wesentlichen den jüngst von der EU festgelegten arbeitsrechtlichen Mindeststandards für das fliegende Personal entsprechen sollte (FORMAT berichtete exklusiv). Im Gegenzug wollte Hable, dass alle Fokker 70, also auch jene der Austrian Arrows, künftig unter den besseren Austrian-Kollektivvertrag fallen sollten.

Die Sache war so weit gediehen, dass Hable eine interne Mail an seine Leute ausschickte, in der er die Vereinbarung bekannt gab. Doch unterdessen regten sich im AUA-Vorstand Zweifel. Ausgerechnet einer der wenigen Gewinn bringenden Sparten der Airline das Leben schwerer zu machen stieß dort und im AUA-Aufsichtsrat auf Zweifel. Ötsch ließ die Vereinbarung mit Hable platzen, worauf sich die Ereignisse überschlugen.

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