Managergehälter 2006: Mehr Geld für die Manager

Die jährliche Einkommenserhebung des Wirtschaftsforums der Führungskräfte belegt einen Zuwachs von acht Prozent.

Sie haben keine eigene Gewerkschaft und verhandeln ihre Gehälter ohne Kollektivvertrag. Trotzdem verzeichnen Österreichs Manager heuer einen beträchtlichen Zuwachs bei ihren Bezügen. Laut der jährlichen Einkommenserhebung des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (WdF) verdienen die heimischen Manager heuer im Schnitt 140.000 Euro brutto inklusive aller Leistungs- und Erfolgstangenten, Prämien, Tantiemen, Gratifikationen und Bilanzgelder. Gegenüber 2005 ist das ein satter Zuwachs um 8,5 Prozent. Zum Vergleich: Die Kollektivvertragsabschlüsse vom vergangenen Herbst brachten Arbeitern und Angestellten maximal Gehaltserhöhungen von knapp über drei Prozent.

In der ersten Führungsebene können sich Vorstände und Geschäftsführer von Unternehmen sowie Firmeninhaber und Gesellschafter in Österreich über Jahresbezüge von 168.000 Euro freuen. Davon entfallen 128.000 Euro auf das Grundgehalt (inklusive 13. und 14. Monatsgehalt), der Rest auf variable Gehaltsbestandteile, die damit rund ein Viertel zum Jahresgesamteinkommen in den Chefetagen beitragen. Bereichsleiter erzielen laut WdF-Erhebung im Schnitt ein Gesamteinkommen von 104.000 Euro, Abteilungsleiter – also Angehörige der dritten Führungsebene – kommen immerhin noch auf 86.000 Euro.

„Die positive Entwicklung der heimischen Wirtschaft bringt auch den Führungskräften ein Gehaltsplus“, begründet WdF-Geschäftsführerin Friederike Hladky die Gehaltssprünge der Manager. So ist es laut der Erhebung den Führungskräften im Vorjahr gelungen, die Unternehmenswerte ihrer Firmen sogar um 14 Prozent zu steigern – Eigentümer und Aktionäre profitierten demnach noch stärker als die angestellten Manager von der ökonomischen Aufhellung.

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