Manager der Woche: Der Fußball-General - Wie gut ist ÖFB-Chef Friedrich Stickler?

Als Lotterien-Vorstand setzt sich Friedrich Stickler mit zurückhaltenden Methoden durch. In seiner wichtigsten Zeit als ÖFB-Chef muss er nun andere Saiten aufziehen. Wie heißt es beim Lotto? Alles ist möglich.

Seit Anfang dieser Woche hat es Hans Krankl schriftlich: Bei 204.000 Euro soll sein Werbewert laut aktueller Umfrage liegen, damit rangiert der Trainer der Fußballnationalmannschaft auf Platz sieben der österreichischen Werbeträger – noch vor Christina Stürmer, Tobias Moretti oder Rainhard Fendrich. Für einen Fußballer jenseits der fünfzig ist das keine schlechte Leistung. Fragt sich nur: Wie lange kann sich Krankl in diesen luftigen Imagehöhen noch halten?

Wenn es nach Friedrich Stickler geht: nicht mehr lange. Zwar hat sich der Präsident des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB) noch nicht abschließend zur Causa Krankl geäußert, zwischen den Zeilen lässt er aber durchblicken, dass dessen Teamchef-Tage gezählt sind. „Der Trainerjob ist ein erfolgsorientierter“, sagt Stickler, „wir hatten uns zwei Ziele vorgenommen, die Qualifikation zur EM 2004 und zur WM 2006. Beide haben wir nicht erreicht.“ Nach einem echten Vertrauensbeweis klingt das nicht.

Und damit scheint klar, dass auf Stickler, 56, im Hauptberuf Vorstand der Österreichischen Lotterien, harte Tage zukommen, die ihn noch mehr ins Rampenlicht der Öffentlichkeit rücken werden – ob er will oder nicht.
Nachdem es, abgesehen vom Bundeskanzler vielleicht, keinen Job in diesem Land gibt, der derartig viele Emotionen schürt wie den des Übungsleiters der nationalen Fußballauswahl, ist die Teamchefsuche eine heikle Managementaufgabe. Was muss der Mann können, der Österreich bei der Heim-EM 2008 coachen soll? Stickler: „Ich habe klar gesagt, dass ich mir einen Österreicher vorstelle. Er muss eine gefestigte und nervenstarke Persönlichkeit sein, weil die Nationalmannschaft noch nie so unter Druck stand.“ Die am häufigsten genannten Namen sind Josef Hickersberger, Walter Schachner und Ivica Osim.

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