Luxuslagen: Österreichs 100 schönste Grundstücke - die noch zu haben sind

Die hohe Nachfrage nach exklusiven Immobilien treibt die Preise. FORMAT zeigt, wie viel Nobelvillen und Seegrundstücke kosten - und wo noch was zu haben ist.

Solch einen Wirbel hatte Hannes Purkarthofer, Eigentümer des Maklerbüros Purkarthofer-Kienzl, in seiner zwanzigjährigen Maklerkarriere noch nicht erlebt: Ein ausländischer Diplomat brachte zum Besichtigungstermin gleich einen ganzen Stab Architekten mit. Andere Interessenten, darunter Filmstars und Industrielle aus den USA, Monaco, der Schweiz und Österreich, kamen inkognito. Das Objekt ihrer Begierde: Schloss Vasoldsberg nahe Graz, das derzeit um 13 Millionen Euro zum Verkauf steht. Einem älteren Unternehmerehepaar wurde der Besitz inklusive Hubschrauberlandeplatz, 155 Hektar Wald und siebzig Hektar Landwirtschaft zu aufwendig.

Exklusive Immobilien wie die steirische Luxusresidenz boomen seit Jahren. Stilvillen in städtischen Nobelbezirken und Landhäuser im Salzkammergut, am Wörther See oder in Kitzbühel sind besonders gefragt. Absolutes Highlight: unbebaute Grundstücke in Bestlagen. Aber besonders freie Flächen werden österreichweit immer mehr zur Mangelware. Die Folge: gewaltige Preissteigerungen. Dennoch mangelt es an gut betuchten Kunden nicht. "Für eine gut erhaltene Jahrhundertwendevilla in Döbling oder Hietzing habe ich im Schnitt hundert Interessenten", berichtet der auf Nobelimmobilien spezialisierte Makler Eggert Koch.

Teuerstes Pflaster für Österreichs Häuselbauer ist der 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling. Mehr als 900 Euro pro Quadratmeter müssen im Schnitt für die raren Grundstücke bezahlt werden. Auch Preise bis 2.000 Euro sind keine Seltenheit. "Jährlich sind etwa drei echte Topgrundstücke in Wien am Markt", sagt Koch. Bei den Landeshauptstädten liegt Salzburg mit Grundstückspreisen von 850 Euro pro Quadratmeter in Nobellagen an der Spitze. Linz und Graz sind mit rund 300 bis 350 Euro im Vergleich dazu geradezu günstig.

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