Lukrativer Asset-Deal mit Morgan Stanley:
ÖGB sichert sich rund 250 Millionen Euro

Ein lukrativer Asset-Deal mit der Investmentbank Morgan Stanley wird dem Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) rund 250 Millionen Euro Cash in die Vereinskassen schwemmen. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT.

Die Wirtschaftsprüfungskanzlei KPMG nahm im Juni die Anteilsverwaltung Bawag PSK genauer unter die Lupe. In dem FORMAT vorliegenden "Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2006" wird auch das üppige Finanzvermögen detailliert beschrieben: "Die Wertpapiere sind nach erfolgter Abwertung mit 363 Millionen Euro ausgewiesen."

Diese Wertpapiere wurden im Mai an die Investmentbank Morgan Stanley weiterverkauft. Dabei handelt es sich laut FORMAT um Schuldverschreibungen gegenüber drei Stiftungen in Liechtenstein, die ihrerseits Alternative Investments mit Laufzeiten von bis zu 15 Jahren tätigen. Der Kaufpreis soll laut einer detaillierten Zahlungsvereinbarung mit Morgan Stanley in mehreren Tranchen an den ÖGB fließen und den leeren Streikfonds bis 2010 wieder auffüllen - der Geldfluss: rund 250 Millionen Euro.

ÖGB-Finanzchef Clemens Schneider will den Morgan-Stanley-Deal gegenüber FORMAT nicht kommentieren und lässt über seinen Sprecher ausrichten: "Es gibt kein neues Vermögen und daher kein Interview."

(apa/red)

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