Luftfahrt: Im Steigflug nach Osteuropa

Immer mehr Airliner wollen am boomenden Flugmarkt im Osten teilhaben und konkurrenzieren die AUA mit Kampfpreisen.

Niki Lauda ist kampfbereit. Es geht um seine alte Rivalität mit der AUA, die jetzt neu aufflammt. Der luftfahrterprobte Exrennfahrer, Pilot und Airliner startet am 30. März mit seiner Fluggesellschaft NIKI und gemeinsam mit Partner Air Berlin von Wien nach Moskau. „Wir sind der erste Low-Cost-Carrier, der dem Monopolflieger AUA auf dieser Strecke Konkurrenz machen wird“, versichert Lauda. Während die AUA für das Retour(red)ticket nach Moskau 385 Euro verlangt, geht Niki mit einem Kampfpreis von 99 Euro pro Strecke an den Start.

Ein weiterer Low-Cost-Carrier will der AUA mit Flügen in die neuen EU-Mitgliedsländer Bulgarien und Rumänien Geschäft abnehmen. Die bisher in Bratislava domizilierte SkyEurope fliegt ab 25. März von Wien aus täglich die Strecken Bukarest und Sofia ab 19 Euro, inklusive Taxen. „Wir wollen das Preismonopol der AUA brechen“, kündigt SkyEurope-CCO Karim Makhlouf an.

US-Carrier Delta Air Lines im Anflug auf Wien. Nicht nur Low-Cost-Carrier starten durch. Von neuen, lukrativen Möglichkeiten auf dem österreichischen und osteuropäischen Flugmarkt ist auch die US-Airline Delta überzeugt. Delta wird am 22. Mai eine Nonstopverbindung von Wien nach Atlanta aufnehmen. „Die Entscheidung, Wien ins Streckennetz aufzunehmen, basiert auf gründlichen Marktanalysen“, versichert Alain Chisari, Commercial Director Delta Air Lines Austria & Switzerland. Delta will mit dem neuen Angebot Business-Vielflieger und Mitarbeiter internationaler Headquarters ansprechen, die in Wien stationiert sind und eine Direktverbindung in die USA schätzen. Dazu baut Delta auch seine Nonstopflüge von Moskau nach Atlanta aus.

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