Lohnerhöhungen fließen an die Wirtschaft zurück

„Ich fordere eine automatische Lohnabgeltung in Höhe der Inflations­rate.“

Die Wirtschaft sollte den Mut haben, den Leuten deutliche Lohn­erhöhungen über einer Inflationsabgeltung zu geben. Seit 15 Jahren bleibt nach Lohnrunden real nicht mehr Geld im Börsel, weil die Inflation und die kalte Progression alles wieder aufgefressen haben – eine Situation, die sich vor allem auf Alleinerzieherinnen und Alleinverdiener dramatisch auswirkt. Deshalb sollte man parallel drei Dinge in Angriff nehmen: Der Staat darf nicht der größte Preistreiber sein. Die Gebühren für Müll, Kanal, Wasser, Strom, Gas und öffentlichen Verkehr müssen eingefroren und sozial verträglich angepasst werden. Es ist ein Hohn, dass der Staat trotz höchster Steuerquote in der EU auch noch die Bürger abzockt. Zweitens geht es nicht um einmalige Steuergeschenke, sondern um eine radikale Strukturrefom für mehr Steuergerechtigkeit. Als dritten Punkt fordere ich eine automatische Lohnabgeltung für Arbeiternehmer und Pensionisten in Höhe der jährlichen Inflationsrate, mit ­einer degressiven Steigerungsrate, damit große Einkommen nicht mehr profitieren als kleinere.

Die Sorge, dass die Wirtschaft unter den Konjunktureinbrüchen leidet und sich keine hohen Lohnrunden leisten kann, lasse ich nicht gelten. Denn eine Flaute wirkt sich nicht auf jedes Unternehmen gleich aus, und die Firmen sollten in erfolgreichen Jahren Kapital für magerere Zeiten sparen. Bei kleinen Gehältern fließen Lohnerhöhungen zu 100 Prozent wieder an die Wirtschaft zurück. Lasst die Kleinen leben, dann lebt die Wirtschaft!

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