Logbuch eines IT-Chefs

Techniker sind täglich mit der Frage konfrontiert, ob IT nur ein Werkzeug oder doch tragende Säule ist. FORMAT begleitete den Alltag eines IT-Managers.

Harvard Business Review“-Autor Nicholas G. Carr wurde vor zwei Jahren mit der Frage berühmt: Does IT matter? In seinem Bestseller versuchte er den Mehrwert der Informationstechnologie aufzuspüren. Die Diskussion darüber begann aber lange zuvor. Gerade im Bereich der Betriebswissenschaften stellte sich stets die Frage, ob IT nur beiläufiges Hilfsmittel oder doch strategisches Werkzeug für die Unternehmensführung sei.

Wenn Johannes Szalachy, IT-Manager beim Verbund, morgens die Firmenzentrale in der Wiener Innenstadt betritt, ist diese Frage schon lange geklärt: Die SAP-Software, für die er verantwortlich ist, wurde zu einem der Erfolgsfaktoren des größten heimischen Stromanbieters. Ohne die wäre die Führung der über 110 Kraftwerke schlicht nicht möglich. Szalachy ist als Leiter der ERP-Systeme und des SAP-Kompetenzzentrums bei der Verbund Management Servicegesellschaft (VMSG) tätig. Die VMSG organisiert die IT für alle Konzern-Gesellschaften, und Szalachy kümmert sich mit 38 Informatikern darum, dass die SAP-Systeme reibungslos laufen. Die Hardware wird im Rechenzentrum der Siemens Business Services (SBS) betreut.

Im Haus stehen Szalachy zwei weitere Kollegen zur Seite: Alois Karner, der das Verbund-eigene Netzwerk betreut, das sich in Form einer Ringleitung über ganz Österreich zieht. Kommt es zu einer Unterbrechung, fließen die Daten eben in umgekehrte Richtung. Szalachy: „Die Sache funktioniert sehr gut, und eigentlich gab es noch nie nennenswerte Probleme.“ Natürlich gibt es beim Verbund neben SAP auch zahlreiche andere Software-Programme. Die betreut Gunter Hiermann von der Abteilung Informationssysteme. Alle drei berichten an Walter Ebli, den Chef der Verbund-Informatik.

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