Löhne: Nichts bleibt mehr

Die Steuerprogression frisst die Lohnerhöhungen der Österreicher auf. Für Konsum, Wohnen und Verkehr müssen sie immer mehr ausgeben. Eine Herausforderung für die Herbstlohnrunde.

Milch wird teurer, Fleisch auch. Benzin und Strom sowieso. Die Österreicher müssen fürs Leben immer mehr zahlen. Für manche reicht es da nur mehr zum Überleben.

Die Zahlen sprechen für sich: Jeder Haushalt gibt im Monat durchschnittlich 2.657 Euro für Lebensmittel, Wohnen, Verkehr, Bildung und Freizeit aus. Von den vergangenen Kollek-tivvertragserhöhungen kommt aber nichts in das Geldbörsel an. Denn die Nettoreallöhne stagnieren. Heuer blei-ben den Arbeitnehmern nach Schätzungen des Wirtschaftsforschungsinstitutes (Wifo) von den Lohnerhöhungen um 0,1 Prozent mehr, nächstes Jahr bleibt gar nichts.

Von allen Seiten kommt daher die Forderung nach starken Lohn- und Gehaltserhöhungen in der bevorstehenden Herbstlohnrunde. Sozialminister Erwin Buchinger hat kürzlich mit seiner Aussage „Vier Prozent wären optimal“ versucht, eine Latte vorzugeben. Und erntete wegen der Einmischung der Politik in die Verhandlungshoheit von Gewerkschaften und Wirtschaftskammer einen Sturm der Entrüstung.

Bald geht es nun wirklich los. Die Metaller übergeben am 28. September ihr Forderungspapier und eröffnen somit traditionell die Herbstlohnrunde. Erich Foglar, Chef der Metallergewerkschaft, will sich dabei ganz auf die Umsetzung der sogenannten Benya-Formel konzentrieren. Die da lautet: Abgeltung der Inflation plus einen Anteil am Produktivitätsfortschritt der jeweiligen Branche.

Die ganze Story lesen Sie im neuen FORMAT

Trio mit Zukunft: Sacher Torte mit Schlag und Smartphone

Digital

Alipay für Österreichs Hotellerie, Gastronomie und Handel

Geld

Private Kreditfonds: Der große Boom abseits der Aktienmärkte

Wirtschaft

Die 4 größten Fehler bei der Unternehmensnachfolge