Keine Auswirkungen auf unsere Investitionen

Die neue Regierung in der Slowakei stoppt den Verkauf des Flughafens Bratislava. Was bedeutet das für ausländische Investoren?

Das Unternehmen Rears s.r.o. ist am slowakischen Immobilienmarkt seit 1993 mit dem Hauptaugenmerk auf Bratislava tätig und eine slowakisch-österreichische Gesellschafter- und Investorenpartnerschaft, die mittlerweile sehr erfolgreich verschiedene Liegenschaftsentwicklungsprojekte abgeschlossen hat. Mit unseren Immobilienbestandsgesellschaften wie CityPro Invest s.r.o. sind wir als Investoren am slowakischen Markt tätig und können auf viele gute, aber auch auf einige schwierige Jahre zurückblicken. 1993 waren wir österreichische „Pioniere“, und mit Sicherheit hat zum wesentlichen Unternehmenserfolg der direkte Zugang zum slowakischen Markt mittels eines lokalen Partners beigetragen, ohne den wir nicht erfolgreich gewesen wären. Die Jahre 1994 bis 1998 waren sicher beschwerlicher
für das wirtschaftliche Vorankommen als beispielsweise die Zeit unter der letzten Regierung. Der jetzige Regierungswechsel zur Mitte-links-Regierung muss nicht als Rückschritt der Slowakei betrachtet werden, sondern als Entscheidung der Bürger.

Ob es wirklich zu einem Stopp der Privatisierungen kommen wird, ist derzeit noch fraglich – wurde doch am 15. August der Verkauf des Flughafens Kosice zugunsten von TwoOne entschieden. Was jetzt sicher nicht angebracht ist, sind vorschnelle Schlüsse über die Konsequenzen dieser Entscheidung, wie man auch erst in naher Zukunft die Auswirkungen des Regierungswechsels sehen wird. Wir persönlich glauben an eine weitere positive Entwicklung des Landes und der Kooperation der beiden Länder Österreich und Slowakei sowohl aus Sicht für Investoren als auch für die Bürger des Landes.

Wir sehen für unsere derzeitigen als auch in Zukunft geplanten Investitionen keinerlei negative Beeinflussungen. Abschließend sollte vielleicht die Frage in den Raum gestellt werden, ob wir Österreicher eigentlich auch bereit wären, derart große nationale Vermögenswerte an ausländische Unternehmen zu verkaufen – ohne dass kritische Stimmen laut werden würden?

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