Karriereschmiede Wirtschaftsuni: Wie gut ist die WU im internationalen Vergleich?

Überlaufener Massenbetrieb oder Top-Ausbildungsstätte für Managereliten von morgen – FORMAT zeigt, wie gut die WU im nationalen und internationalen Vergleich dasteht.

Für Hunderte WU-Studenten begann das Semester vorigen Montag nicht auf dem Campus ihrer Heimatuni, sondern in der Wiener Stadthalle und der Kurhalle Oberlaa. Der Grund: Für den beliebten Prüfungstermin am Ende der Sommerferien fehlt es an geeigneten Räumlichkeiten. Wie schon in den letzten Semestern mietete die Wirtschaftsuni daher für Massenprüfungen in Fächern wie Buchhaltung, Wirtschaftskommunikation und Makroökonomie die größten verfügbaren Hallen an. „Das ist ökonomisch effizient und grundvernünftig“, begründet Rektor Christoph Badelt die Vorgangsweise. „Prüfungen für Höhersemestrige finden natürlich nicht in der Stadthalle statt.“ Die treffen sich beispielsweise im idyllischen Weinort Retz, wo Gerhard Speckbacher, Vorstand des Instituts für Unternehmensführung, 75 ausgewählten Studenten Feinheiten des Performancemanagements näher bringt.

Massenuniversität und Eliteschmiede zugleich. Die beiden Beispiele stehen für die zwei Gesichter der WU: Als größte Wirtschaftsbildungsstätte in ganz Europa ist sie mit ihren mehr als 21.000 Studenten oft zum Massenbetrieb verurteilt, doch eine Reihe von Lehrangeboten gelten auch als Kaderschmieden für die Managementeliten der Zukunft. Mit diesem Zwiespalt müssen auch die knapp 3.000 Studienanfänger im heurigen Wintersemester leben. Sie werden zuerst die Massenabfertigung in Großvorlesungen nach genau regulierten Stundenplänen, an der WU „Schienen“ genannt, erleben – sofern sie nicht von vornherein auf das flächendeckende E-Learning-Programm „Learn@WU“ ausweichen. Fachliche Grundlagen werden im ersten Studienabschnitt jedenfalls rasant und schulmäßig effizient innerhalb von zwei Semestern vermittelt. „Im ers-ten Abschnitt merkt man als Student gar nicht, dass man an einer Uni ist“, meint Studentenvertreter Michael Suppan.

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