Karriere: Auf eigenen Beinen

Für immer mehr junge, gut ausgebildete High Potentials wird Selbständigkeit eine Alternative zur klassischen Firmenkarriere.

Sie haben die Voraussetzungen für eine Topkarriere im Finanzbereich oder in einem internationalen Konzern: eine hervorragende Ausbildung in Sachen Wirtschafts- oder IT-Kompetenz, Berufserfahrung in interessanten Positionen bei angesehenen Firmen und darüber hinaus ein Asset, auf das jeder Arbeitgeber bei der Rekrutierung junger Führungskräfte besonderen Wert legt: ausgeprägtes unternehmerisches Denken.

Von Letzterem haben sie vielleicht sogar etwas mehr, als sie – eingespannt in die Sachzwänge einer großen Organisation – dort jemals hätten ausspielen können. Daher haben sie die logische Konsequenz gezogen und setzen auf eine Karriereoption, die für junge High Potentials immer noch ungewöhnlich ist: die Selbständigkeit als unabhängige Unternehmer.

„Es ist eine Frage der Persönlichkeit, ob man ein Unternehmer- oder ein Angestelltentyp ist“, sagt der 32-jährige Philipp Traunfellner. Zusammen mit seinen Kollegen Kurt Lichtkoppler und Andreas Kostelecky arbeitete er in der Consultingabteilung der renommierten Steuerberatungskanzlei Hübner & Hübner, ehe sich das dynamische Trio zu Jahresanfang 2007 selbständig machte. Ihr eigenes Beratungsunternehmen heißt Con-
spectra und hat sich auf den Bereich Sanierung und Restrukturierung sowie Controllinglösungen spezialisiert. „Ich habe früher mitgeholfen, einen Firmenwert zu schaffen, der für mich nicht realisiert werden konnte, weil ich nur Mitarbeiter war“, erklärt Kostelecky seine Motivation zum Unternehmertum, „nun, da wir gesellschaftsrechtlich bei Conspectra beteiligt sind, haben wir noch mehr Motivation bekommen, intensiver zu arbeiten und mehr Umsatz zu erwirtschaften als zuvor.“

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