Kandidatur zum EU-Kommissar: Molterer erhält Schützenhilfe vom EVP-Granden Brok

Für seine Kandidatur zum EU-Kommissar erhält Wilhelm Molterer Unterstützung vom deutschen EU-Parlamentarier Emar Brok.

Wilhelm Molterer (im Bild) erhält im Zittern um den Posten in der EU-Kommission Unterstützung von außen: „Ich kenne Wilhelm Molterer seit vielen Jahren und habe eine sehr gute Meinung von ihm. Er wäre ein sehr guter Kommissar“, so Elmar Brok, deutscher EU-Parlamentarier der ersten Stunde und Schwergewicht in der Europäi­schen Volkspartei, gegenüber FORMAT. „Das heißt allerdings nicht, dass ich Benita (Ferrero-Waldner) und Ursula (Plassnik) weniger schätze.“

Parteiintern umstritten
In den Umfragen sackte der Ex-Vizekanzler nach den Spekulationsvorwürfen an die Bundesfinanzierungsagentur, die seine Zeit als Finanzminister betreffen, ab. Auch parteiintern ist der Plan, ihn zum nächsten EU-Kommissar zu machen, umstritten: Othmar Karas forderte zuletzt ein Hearing für die Kandidaten. Der Vorschlag sei zwar unabhängig von der Person Wilhelm Molterers, sagte Karas – zu Molterer selbst will er sich derzeit allerdings nicht äußern. Elmar Brok ist auch für die Idee des Hearings zu erwärmen: „Formal ist es Sache der Regierun­gen, ihre Kandidaten zu ernennen. Aber es hätte Charme, den Prozess zu parlamentarisieren. Das kann ich mir auch für Deutschland vorstellen.“

Von Corinna Milborn

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