Jung-Entrepreneure im Wettbewerb

Jung-Entrepreneure im Wettbewerb

WKO-Präsident Christoph Leitl, Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Gerhard Windmoser (Volkswirtschaftliche Gesellschaften), Birgit Gasser (VGN), Caroline Jenner (CEO von JUNIOR Europe) und Matthias Tschirf (Wirtschaftsministerium).

Zum Jahresabschluss der FORMAT-Aktion "Schule macht Wirtschaft“ wurden die erfolgreichsten und innovativsten Jungunternehmer des Landes prämiert.

Am Ende zählte die Kreativität. Maßgefertigte Vogelhäuser nach Eigenheimplänen: Mit dieser überraschenden Idee holten sich die Jungunternehmer des BG Stainach vor den Augen von Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek den Sieg beim JUNIOR-Bundesfinale. Ihre vor allem bei Architekten beliebten Produkte überzeugten auch die hochkarätige Fachjury. StyriaWood darf Österreich nun beim Europafinale in Berlin vertreten.

Bei JUNIOR gründen 13- bis 18-jährige Schülerinnen und Schüler echte Unternehmen. Von der Ideenfindung über die Kapitalisierung bis zum Vertrieb übernehmen sie alle Aufgaben selbst. In Österreich wird das Projekt von zahlreichen Partnern unterstützt. FORMAT beteiligt sich mit der Aktion "Schule macht Wirtschaft“. Dabei werden Experten aus Privatwirtschaft und Wirtschaftskammer in die Schulen geschickt, um den Jungunternehmern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Die neun besten der mehr als 190 JUNIOR-Unternehmen aus Österreich traten zum Jahresabschluss in der WKO-Zentrale in Wien gegeneinander an. Auf den Rängen hinter StyriaWood landeten die Landessieger aus Tirol und Wien. Hals über Kopf (Innsbruck) überzeugte mit modischen Schals, Lili aus Wien mit einem Basilikum-Limette-Drink in der Glasflasche.

Zusätzlich zeichnete Microsoft den Sugohersteller Pannonisches Paradies aus dem Burgenland für die beste Unternehmenskultur und die Unternehmensberatung Accenture die Mödlinger Möbelhersteller MöWi für das innovativste Produkt aus.

Entscheidung

In der Jury waren auch zwei "Schule macht Wirtschaft“-Partner vertreten. Claudia Handl, Director Corporate Affairs von Pfizer, ist vom Wert des Projekts für die Schülerinnen und Schüler überzeugt: "Sie sammeln dabei erste echte Geschäftserfahrung und zeigen, dass sie für wirtschaftlichen Erfolg auch ein kalkuliertes Risiko eingehen können.“ Coca-Cola beteiligte sich mit Petra Burger nicht nur in der Jury, sondern prämierte die drei Topplatzierten auch noch mit einem Getränkevorrat aus dem eigenen Sortiment.

1. Platz: Styria Wood

Die diesjährigen Sieger kommen aus der Steiermark. Die Jungunternehmer des BG Stainach stellen maßangefertigte Vogelhäuser her und werden Österreich Ende Juli beim Bundesfinale in Berlin vertreten.

2. Platz: Hals über Kopf

Der zweite Platz ging an den Landessieger aus Tirol. Die Schülerinnen der Ferrarischule Innsbruck produzieren und verkaufen modische und funktionelle Schals, sowie Ketten und Armbänder.

3. Platz: LiLi

Den dritten Platz holte eine JUNIOR- Company der Wiener Privatschule w@lz. Das Team von Lili überzeugte die Jury mit ihrem Basilikum-Limette-Drink und einem hoch-professionellen Marketingkonzept.

Geld

Mieten wieder deutlich gestiegen

Standpunkte

Ohne Bildung keine Algorithmen

Kommentar

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