Jäger des verlorenen Hypo-Schatzes

Jäger des verlorenen Hypo-Schatzes

Bei den U-Ausschuss-Neulingen von den Neos hat der frühere Hypo-Chefermittler angedockt - nicht zur ungeteilten Freude der Veteranen von der Konkurrenz.

Chauffeure, Bankkunden, Geheimdienstler, Rechtsanwälte, Verfassungsschützer, Exministerpräsidenten, Exehefrauen, diverse Politiker: 200 Namen stehen auf der Ladungsliste der Neos für den U-Ausschuss, einige sind (noch) geschwärzt. Neben den üblichen Verdächtigen sollen eben auch vermeintliche Nebendarsteller unter Wahrheitspflicht aussagen.

Die Zeugenliste ist das Herzstück des Abgeordneten Rainer Hable, der für die Neos im Hypo-U-Ausschuss sitzen wird. Bei der Erstellung geholfen hat ihm Christian Böhler. Kaum einer hat sich so intensiv mit der kriminellen Vergangenheit der Kärntner Hausbank befasst wie der frühere Chefforensiker der "CSI Hypo“, jener vom früheren Finanzminister Pröll ins Leben gerufenen Ermittlergruppe, die den rasanten Vermögensverfall der Bank zwischen Verkauf an die Bayern und Verstaatlichung beleuchten sollte. Pröll steht natürlich auch auf der Liste. Und Böhler selbst.

Artikel aus FORMAT Nr. 5/2015
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