Interview: „Nummer eins in Osteuropa“

Telekom-Austria-Boss Boris Nemsic über einen möglichen Einstieg beim griechischen Telekomriesen Hellenic Telecom (OTE).

FORMAT: Herr Generaldirektor Nemsic, Finanzminister Grasser ist aus der Politik ausgeschieden. Erleichtert?
Nemsic: Nein, wieso?
FORMAT: Er wollte die letzten 25 in Staatsbesitz befindlichen Prozent an der TA privatisieren. Das ist nach dem Willen der SPÖ jetzt vom Tisch.
Nemsic: Eigentümerangelegenheiten muss der Eigentümer entscheiden. Die Privatisierung der Telekom Austria war bis jetzt eine Erfolgsgeschichte. Mit 75 Prozent befindet sich ein größerer Anteil im Streubesitz als bei vergleichbaren Unternehmen. Ich glaube, dass wir jetzt eine sehr gute Eigentümerstruktur haben, mit der wir erfolgreich handlungsfähig sind.
FORMAT: Vizekanzler Molterer und Klubobmann Schüssel reden trotz des Neins der SPÖ wieder von einer weiteren Privatisierung. Schaden solche Diskussionen der Firma?
Nemsic: Ein börsennotiertes Unternehmen ist immer empfindlich für öffentliche Aussagen. Ich halte die laufende Diskussion aber für völlig normal. Die Regierung ist ja erst seit wenigen Tagen im Amt. Außerdem sind beide Koalitionspartner der Meinung, dem Unternehmen bei der Expansion jede Hilfe zukommen zu lassen.
FORMAT: Griechenland privatisiert die OTE, ein in puncto Größe und internationale Ausrichtung vergleichbares Unternehmen. Für die Telekom Austria wäre das ein Paukenschlag.
Nemsic: Wir schauen uns das selbstverständlich an. Auch deshalb, weil die OTE im gleichen Raum, in Südosteuropa, expandiert wie wir. Es ist deshalb geradezu unsere Pflicht.

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