Inside Red Bull: Die Bilanz des Softdrink-Riesen. Wer die 234 Mio. Gewinn kassiert

Eine FORMAT-Analyse der unveröffentlichten Bilanz von Red Bull zeigt die atemberaubende Performance des weltgrößten Energydrinkherstellers – und erklärt das Kaufinteresse des US-Getränkeriesen Pepsi.

Geldsorgen kennt Dietrich Mateschitz schon lange nicht mehr. Dennoch freut sich der 61-jährige Gründer und Miteigentümer der Red Bull GmbH mit Sitz in Fuschl/See auf den mittlerweile traditionellen Geldsegen vor Silvester: Denn bereits seit vielen Jahren trifft Mateschitz in der Adventzeit „zu einem Jour fixe zu den Zahlen und für Abstimmungsgespräche“ (Mateschitz) mit der thailändischen Familie Yoovidhya zusammen. Den Thais gehören durchgerechnet 51 Prozent an Red Bull. Auch diesmal stand beim Gipfeltreffen mit den Yoovidhyas das Thema Gewinnausschüttung an erster Stelle.

Der FORMAT exklusiv vorliegende Gesellschaftervertrag erlaubt nun erstmals Einblick in den geheimen Gewinnverteilungsschlüssel. Auf einer knappen A4-Seite heißt es in dem zwischen Mateschitz und den Thais aufgesetzten Kontrakt: „Der Nettogewinn des Jahres 2004 ist 149,4 Millionen Euro, davon wird der Betrag von 75,9 Millionen Euro (das sind 50,8 Prozent) im Dezember 2005 an die Gesellschafter verteilt.“ Zudem liefert der von der Wirtschaftsprüfungskanzlei Ernst & Young zusammen mit Audit Salzburg erstellte „Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004 der Red Bull GmbH“ spektakuläre Details über die Geschäfte des größten Energydrinkherstellers der Welt.

Heiße Informationen, die auch für den US-Getränkemulti Pepsi von großer Bedeutung sind. Denn immerhin planen die Amerikaner laut „News“ eine Komplettübernahme von Red Bull und wollen dafür 5,6 Milliarden Euro auf den Tisch legen, was Mateschitz gegenüber FORMAT dementiert: „Das stimmt nicht.“

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