In Basisbausteine der Weltwirtschaft investieren

Der konservative Mix reicht von Bier bis zu Rohstoffen.

Für Graham French, Fan des Fuß­ball­klubs Arsenal London, gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen dem dramatischen Anstieg der Fußballergehälter und dem Höhenflug der Rohstoffpreise: Beides ist die Folge des Mega-Booms in Asien. Der stark wachsende Mittelstand in China und anderen asiatischen Staaten treibt nicht nur den Verbrauch von Kupfer und Stahl in die Höhe, sondern interessiert sich auch immer mehr für Spiele der European Champions League, was den Werbewert der Mannschaften und den Um­satz von Fanartikeln in die Höhe treibt.

Für Graham French, Manager des M&G Global Basics, sind solche Entwicklungen das Fundament des Fonds. In seinem weltweit gestreuten Aktienfonds sind rund ein Viertel Rohstoffak­tien wie zum Beispiel der französische Nickelproduzent Eramet oder die britische Platinminenaktie Lonmin. Weitere 20 Prozent des Fondsdepots setzen auf Öl- und Gasunternehmen wie etwa die britische Tullow Oil. Im French-Fonds haben Rohstoff­aktien traditionell ein hohes Gewicht, allerdings ist der M&G Global Basics (ISIN GB0030932676) kein reiner Roh­stoff-Fonds. Der studierte Geograf setzt als Motto des Fonds auf die Basisbausteine der Weltwirtschaft, das sind Aktien mit soliden, konservativen Ge­schäftsmodellen. Aktuell finden sich im Fonds zum Beispiel Agrana und Wiener­berger aus Österreich. Weitere Lieblings­aktien sind der US-Getränkekonzern Constellation Brands, der Besitzer von Corona-Bier und zahlreichen Weinkellereien, sowie der europäische Flugzeugbauer EADS, der gerade einen Milliarden­auftrag zum Bau von Tankflugzeugen für die US-Luftwaffe erkämpft hat. Mit seinem bodenständigen Fondskonzept hat French seit Gründung des Fonds im November 2000 die ­Konkurrenz der anderen Weltaktienfonds weit hinter sich gelassen: Wer damals 10.000 Euro in den Fonds investierte, hat jetzt schon 21.460 Euro auf dem Depot. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Weltaktienfonds liegt in diesem Zeitraum noch kräftig im Minus. Der Fonds ist für jeden Anleger ein langfristiger Basisbaustein, mit dem man auch das Thema Rohstoffe abdeckt. In den nächsten 25 Jahren, so die Einschätzung von Chip Goodyear, dem Exchef des Minenkonzerns BHP Billiton, werden mehr Metalle verbraucht wer­den als in der gesamten bisherigen Geschichte der Menschheit. Es wird immer schwieriger, diese Nachfrage zu befriedigen. So gibt es zum Beispiel in Russland sehr reiche Vorkommen, wegen der schlechten Transportwege geht aber in manchen Bereichen die Produktion sogar zurück. Damit ist ein weiterer Anstieg der Rohstoffpreise absehbar. Allerdings ist French vorsichtig genug, angesichts von Rekordnotierungen nicht nur in Metalle und Öl zu investieren, was eine deutlich ruhigere Wertentwicklung erwarten lässt als bei reinen Rohstoff-Fonds.

Bonität

Massiver Anstieg bei Privatkonkursen

Die Gründer von Meemo-tec: Christian Pendl, Manfred Weiss und Ralph Gruber (v.l.n.r.)

Innovationen aus der Steiermark

Meemo-tec: Stimmungstagebuch am Smartphone

Karrieren

Segeln mit dem Weltmeister: Führen in Ausnahmesituationen