Immo-Branche im Aufwind

Nach einer jahrelangen Durststrecke kommt Österreichs Immobilienbranche langsam wieder in Schwung. FORMAT stellt die wichtigsten Makler, Hausverwaltungen und Bauträger vor.

Franz Schwarz ist ganz aus dem Häuschen: Eben hat der Wiener Makler eine Dreihundert-Quadratmeter-Nobelvilla in Klosterneuburg um eine Million Euro an einen Deutschen verkauft. Schwarz: „Ein hervorragender Abschluss. Ich habe ein Jahr daran gearbeitet.“

Nicht nur Makler Schwarz reibt sich derzeit die Hände. Die gesamte Immo-Branche atmet nach fünfjähriger Durststrecke auf: Makler wie s Real oder
Spiegelfeld, Verwalter wie ÖRAG oder Rustler und Bauträger wie BAI oder Immorent konstatieren wieder steigende Umsätze: So hat etwa Michael Pisecky, Chef der Erste-Bank-Tochter s Real, das Honorarvolumen 2004 um 2,5 Millionen Euro auf 15,4 Millionen gesteigert.

Der börsennotierte Immobilienkonzern Immofinanz erfreute jüngst seine Aktionäre mit einer Verdoppelung des Gewinns in den ersten drei Quartalen 2004 auf 125 Millionen Euro.

Gerhard Steller, Obmann des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, sieht auch Klein- und Mittelbetriebe im Aufwind: „Der Markt hat sich wegen der anspringenden Konjunktur in den ersten drei Monaten 2005 ausgezeichnet entwickelt.“

Österreichs Branchenvertreter profitieren durch Spezialisierung auf Wohn-, Gewerbe- oder Büroimmobilien unterschiedlich vom Boom: Marktführer beim Wohnen ist s Real. Geschäftsführer Pisecky über die Trends: „Infrastrukturell gut angebundene Einfamilienhäuser sind ein ewiger Renner. Stadtwohnungen und kleine Einheiten sind gefragt, klassische Drei-Zimmer-Wohnungen kaum verwertbar.“ Michael Ehlmaier von der CPB Immobilientreuhand stimmt zu: „Die Wohnungsgröße sinkt.“ Bei Mietwohnungen soll es in den kommenden zwei bis drei Jahren leichte Preissteigerungen geben.

Die ganze Story lesen Sie im neuen FORMAT

Emmanuel Macron, Hoffnungsträger bei den Wahlen in Frankreich.

Wirtschaft

Adieu Malaise: Frankreichs Wirtschaft im Aufschwung

Bonität

Out of Business: Insolvenzfälle vom 24. März 2017

Wirtschaft

IHS-Konjunkturprognose: "Robuster Aufschwung in Österreich"