Ihr Recht bei Anlage und Kredit

Einseitig erhöhte Gebühren? Viel zu riskante Investments? Unfaire Polizzen? FORMAT zeigt, wie Sie sich gegenüber Banken und Versicherungen durchsetzen können.

Helmut Zilk, nicht nur Altbürgermeister von Wien, sondern auch Exunterrichtsminister, beschrieb das unausgewogene Bildungsniveau der Österreicher einst treffend: „Die können nach der Matura eine Parabel berechnen, aber sie wissen nicht, wie man einen Gebrauchtwagen kauft.“ Seit damals sind 25 Jahre vergangen, und die Österreicher haben wissensmäßig aufgerüstet. Standen die Bürger Banken, Versicherungen oder der Post einst wehrlos und ehrfurchtsvoll gegenüber, so sind die Verbraucher, durch Konsumentenschutzgesetz und strenge Gerichtsurteile unterstützt, mittlerweile in einer bedeutend besseren Position. Doch welche Rechte haben Konsumenten wirklich? Worauf dürfen sie bestehen, wann von einem Vertrag zurücktreten, wie viel Schadenersatz fordern? FORMAT geht diesen Fragen in einer neuen Serie nach und beschäftigt sich im ersten Teil mit den spezifischen Problemen im Umgang mit Banken, Versicherungen und Geldanlage.

Fast jeder hat ein Konto, viele haben einen Kredit, eine Versicherung oder ein Depot. Dass es in diesem sensiblen Bereich immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt, ist selbstverständlich. Christa Fritsch, Leiterin der Rechtsabteilung der Erste Bank, kennt die Probleme aus der eigenen Praxis: „Wir merken schon, dass unsere Kunden selbstbewusster werden, aber auch über eine viel höhere Fachkenntnis verfügen als früher.“

Das sei freilich nicht nur ein Nachteil für die Bank: „Wir haben früh eine Ombudsstelle eingerichtet und können so viele Probleme vorab aufklären, ohne Gerichte bemühen zu müssen.“ So hat sich die Zahl der behandelten Fälle in der Ombudsstelle zwar verdoppelt, die Zahl der Gerichtsverfahren sei dagegen gleich geblieben. Die Problemfelder sind stets die gleichen. Es geht um Vertragsklauseln, missverständliche Beratung sowie um Spesen und Gebühren.

Das bestätigt auch Peter Kolba, Leiter der Rechtsabteilung des Vereins für Konsumenteninformation: „Das Konsumentenschutzgesetz sowie die Neuregelung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken, die wir im Jahr 2000 erzwungen haben, sorgen für eine wesentlich stärkere Position des Bank- oder Versicherungskunden.“ Eine wichtige Rolle spielte dabei auch der Oberste Gerichtshof (OGH), der durch seine eher verbraucherfreundliche Judikatur den Bürgern den Rücken stärkt.

Lesen Sie im neuen FORMAT anhand echter Fälle aus der Praxis, wie Gerichte bei Streitigkeiten zwischen Banken, Versicherungen und deren Klientel entscheiden und welche Folgerungen sich daraus ziehen lassen.

Die ganze Story lesen Sie im neuen FORMAT

Politik

Thema: Die neue ÖVP/FPÖ Bundesregierung - Minister, Programm, Aufgaben

Die neue Regierungsspitze: Vizekanzler Heinz-Christian Strache (li.) und Kanzler Sebastian Kurz.

Die neue ÖVP/FPÖ-Bundesregierung

Regierung Kurz-Strache: Das Programm

ÖVP-Chef und neuer Bundeskanzler Sebastian Kurz

Die neue ÖVP/FPÖ-Bundesregierung

Regierung Kurz: Programm abgesegnet, Minister fixiert