„Ich hatte trotz schwerer Zeiten keine schlaflosen Nächte. Das passt nicht zu mir.“

Prominente Testimonials wie Tennis-Ikone Andre Agassi und ein rigider Sparkurs haben den Sportartikelkonzern Head nach Jahren roter Zahlen zurück auf die Erfolgsstraße geholt. Im FORMAT-Interview: Johan Eliasch, Chef des niederländischen Sportartikelherstellers Head, über die gelungene Konzernsanierung, weibliche Bedürfnisse und das Gefühl, Leute zu feuern.

Format: Herr Eliasch, Ihre Leidenschaft ist Tennis. Sie sind extra aus London angereist, um die Höhepunkte der French Open live in Paris mitzuerleben. Spielen sie selbst Tennis?
Eliasch: Ich spiele ganz passabel.
Format: Wie würden Sie in einem Match gegen Andre Agassi abschneiden?
Eliasch: Gegen Agassi, der ja für Head wirbt, habe ich bereits gespielt und mich dabei recht gut gehalten.
Format: Wer hat gewonnen?
Eliasch: Wir haben nicht auf Sieg gespielt. Es war ein Freundschaftsspiel, keiner hat Punkte gezählt.
Format: Dabei geht es gerade Ihnen, wenn man sich so umhört, ums Gewinnen. 2004 hat Head noch 36,9 Millionen Dollar Verlust geschrieben, 2005 standen acht Millionen Dollar auf der Haben-Seite, Ihre Aktionäre durften sich über eine saftige Sonderdividende freuen. Wie haben Sie den Turnaround geschafft?
Eliasch: Durch weit reichende Kostensenkungsmaßnahmen. Es wurden etwa neunzig Prozent der Tennis-Racket-Produktion von Österreich und Tschechien nach China verlagert.
Format: In Österreich sind im Vorjahr plötzlich 120 Mitarbeiter auf der Straße gestanden. Was bedeutet das für Sie?
Eliasch: Es macht mich traurig, Leute zu feuern. In diesem Fall habe ich es sogar zehn Jahre hinauszögern können. Aber manchmal ist es aus Kostengründen einfach notwendig.

Das ganze Interview lesen Sie im neuen FORMAT!

Digital

Optimale Ressourcenplanung mittels intelligenter Projektmanagement-Tools

Digital

Wie Business Process Management Compliance-Richtlinien und Teamwork transparenter macht

Digital

Die Digitalisierung der Customer Journey ist für moderne Unternehmen unerlässlich