Hypo verkauft ihre Lichtenstein-Tochter: 51 % der Aktien an Investoren abgegeben

Die Kärntner Hypo Alpe Adria hat 51 Prozent ihrer in Schaan in Lichtenstein ansässigen Tochterbank verkauft. Eine Investoren-Gruppe, die durch das Industrie- und Finanzkontor Etabl. Vaduz koordiniertert ist, übernimmt zum 31. Dezember 2007 die Mehrheit der Aktien. Die verbleibenden 49 Prozent werden weiter von der Hypo Alpe-Adria gehalten. Über den Kaufpreis herrscht Stillschweigen.

Nach der Mehrheitsbeteiligung der BayernLB an der Hypo will sich die Bank mit Nachdruck auf die Alpen-Adria-Strategie im Bank- und Leasingbereich sowie auf die Erweiterung und Erschließung neuer Märkte in Südosteuropa konzentrieren. Die liechtensteinische Tochterbank unterscheide sich in den Hauptschwerpunkten ihrer Geschäftstätigkeit erheblich von diesem Kerngeschäft.

Gemessen am Aktienkapital zählte die Hypo-Tochter zu den fünf größten Banken in Liechtenstein. Zukünftig wird die Bank unter dem Namen Alpe-Adria-Privatbank firmieren.

(APA/red)

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Christoph Kotanko, Korrespondent der Oberösterreichischen Nachrichten in Wien

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