„Herkömmliche Telefonie wird verschwinden“

Der prominente amerikanische Internet-Guru John Patrick über Trends, Macht, Kommunikation und Kriminalität im Web.

Zur Person:
John Patrick war Vizepräsident der Sparte Internet-Technologie beim High-Tech-Konzern IBM. Heute ist der 60-Jährige Berater und Aufsichtsratsmitglied zahlreicher IT-Firmen. Patrick ist Chairman und Mitbegründer des World Wide Web Consortium, des Gremiums zur Standardisierung des Internets am Bostoner MIT.

FORMAT: Wie oft surfen Sie im Internet?
Patrick: In der Früh lese ich das Wall Street Journal online. Mit meinen Kindern kommuniziere ich über Instant Messaging. Konferenzen halte ich am liebsten online ab, und ich schicke natürlich E-Mails.
FORMAT: Verlassen Sie Ihr Haus dann überhaupt noch?
Patrick: Meine Frau kauft von Kleidung über Elektrogeräte bis zu Seife und Zahnpasta alles im Netz. Ich frage sie manchmal, ob wir etwas brauchen, damit ich mit meiner Harley Davidson ausfahren kann. Aber wir haben immer schon alles.
FORMAT: Halten Sie es für möglich, dass Läden eines Tages ganz verschwinden?
Patrick: Es wird sie weiter geben, aber in anderer Form. Um zum Beispiel ein Flugticket zu kaufen und eine Reiseroute zu planen wird in Zukunft niemand mehr in ein Reisebüro gehen. Dort werden sich Kunden bei Kaffee und Kuchen Vorträge anhören. Auch Branchen wie Immobilien, Finanzen oder Autos werden sich ändern. Bei Autos wissen schon jetzt Kunden oft mehr über Preis und Ausstattung als die Verkäufer.

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