Heimische Interessen müssen im Mittelpunkt stehen

„Im Mittelpunkt müssen österrei­chische Interessen und Lösungen stehen.“

Nach den Aussagen des AUA-Managements und der ÖIAG-Führung hat man den Eindruck, dass möglichst schnell bis zu hundert Prozent privatisiert werden soll, ohne geklärt zu haben, wie die Perspektive für die Airline und ihre MitarbeiterInnen aussehen soll und ohne die Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort zu kennen. Eine mögliche Lösung für die AUA muss gründlich überlegt und geprüft werden. Im Mittelpunkt müssen die österreichischen Interessen stehen, es muss eine österreichi­sche Lösung gefunden werden. Dafür hat Finanzminister Wilhelm Molterer die Verantwortung, die er bisher aus meiner Sicht zu wenig wahrgenommen hat. Die Entscheidung für die AUA muss ­jedenfalls positive Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort haben und eine positive Zukunftsperspektive für das Unternehmen und seine MitarbeiterInnen bieten. Jetzt müssen alle notwendigen Unterlagen für eine solide Entscheidungsgrundlage auf den Tisch gelegt werden. Wenn führende Manager der österreichischen Wirtschaft ihre Sorge über die Zukunft der AUA zum Ausdruck bringen und offen infrage stellen, ob große Leitbetriebe ihre Headquarter in Österreich behalten, sollte der Flughafen Wien zu einem Regionalflughafen degradiert werden, dann müssen alle Alarmglocken schrillen. Vonseiten der SPÖ wird es auf keinen Fall eine vorschnelle Entscheidung geben. Es steht einfach zu viel auf dem Spiel. Ja, es braucht eine Lösung für unsere Fluglinie. Aber es muss eine zukunftsorientierte und nachhaltige Lösung sein, die die österreichischen Interessen in den Mittelpunkt stellt.

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