Haselsteiners Russland-Connection: Warum Oleg Deripaska bei der Strabag einsteigt

Der 39-jährige Oligarch Oleg Deripaska steigt mit über einer Milliarde Euro beim österreichischen Baukonzern ein. Seine Kontakte und das Strabag-Know-how sollen den russischen Baumarkt aufmischen.

Das erste Treffen fand am Karfreitag statt. Und schon nach fünf Minuten war für Strabag-Boss Hans Peter Haselsteiner alles klar. Der Oligarch Oleg Deripaska sei der ideale Partner, um die Strabag im boomenden Baugeschäft Russlands ganz nach vorn zu bringen. Der 39-jährige Deripaska, der in wenigen Jahren ein Vermögen von rund 14 Milliarden Dollar angehäuft hat und inzwischen den größten Industriekonzern Russlands besitzt, steigt mit einer guten Milliarde Euro beim österreichischen Paradekonzern ein. Haselsteiner: „Diese Ehe wird den Weg ebnen für eine umfangreiche Kooperation in Russland.“ Für ihn ist es die einmalige Gelegenheit, um seiner Vision, die Strabag zum Baukonzern Nummer eins in Europa zu machen, näher zu kommen.

Haselsteiner ist nicht der Einzige, der mithilfe russischen Kapitals zu neuen Höhenflügen ansetzt. Auch Ronny Pecik und Georg Stumpf schmiedeten eine profitable Allianz mit dem russischen Milliardär Wiktor Wechselberg. Und weitere russische Superreiche drängen in den Westen.

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Kommentar
Christoph Kotanko, Korrespondent der Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN) in Wien

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