Der Gründer-Zünder

Der Gründer-Zünder

Land der Gründer, zukunftsreich? Staatssekretär Harald Mahrer will Österreich zum EU-Musterland für Start-ups machen - und sich selbst zum Gründer-Vater innerhalb der Regierung. Sein Projekt ist ambitioniert, aber noch längst kein garantierter Erfolg.

Am 16. April präsentierte das Wirtschaftsministerium nun ein 100-Seiten-Papier: eine Standortbestimmung, die in 40 Maßnahmen mündet, um Österreich "in einem Zeithorizont von drei bis fünf Jahren zum Gründer-Musterland Europas" zu wandeln. Der Maßnahmenkatalog füllt zwar nur zwei Seiten mit Stichworten, aber Mahrer argumentiert mit unbeirrbarer Verve: "Wir setzen jetzt eine Strategie um, die von den Praktikern und Unternehmern selbst kommt. Das ist auch eine neue Form des Regierens."

Prüfstand für die Offensive wird das Thema Finanzierung. Ein Drittel der Unternehmen gibt an, dass sich die Möglichkeiten über die Hausbank verschlechtert haben. Diese "Banken-Lücke" will Mahrer auf alternativen Wegen schließen. Am 14. April wurde das Crowdfunding-Gesetz in Begutachtung geschickt und sollte bald Finanzierungen bis zu 100.000 Euro formlos möglich machen. Das Wirtschaftsministerium hofft auf bis zu 65 Crowdfunding-Millionen jährlich.

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