Griechenland: Aufschwung - aber Wie?

Griechenland: Aufschwung - aber Wie?

Wie kann Griechenland wieder auf die Beine kommen? Die Wirtschaft steht still, Banken sind am Abgrund, die Gesellschaft ist gespalten. Aber es gäbe Wachstumspotenzial.

Das griechische Parlament verhandelt, ob es den neuen Reformvorgaben seiner Gläubiger zustimmt. Die EU-Kommission versucht, finanzielle Hilfe aufzustellen, damit das hoch verschuldete Land die nächste Rate an die Europäische Zentralbank bezahlen kann. In Athen wird gestreikt und demonstriert. Auch nachdem sich das hoch verschuldete Land mit seinen Gläubigern auf einen Deal einigen konnte, ist keine Ruhe eingekehrt. Weder bei den Europartnerländern, die nicht alle von dem nun eingeschlagenen Kurs gegenüber Griechenland überzeugt sind, noch bei den handelnden Institutionen. Vor allem aber nicht in Griechenland selbst.

Nicht zuletzt, weil die Wirtschaft des Landes am Boden liegt. Zwar erwartet die EU-Kommission für 2015 ein Wachstum von 0,5 Prozent, doch die Prognose wurde erstellt, bevor die Banken geschlossen wurden und das gemeinsam mit Kapitalverkehrskontrollen das Wirtschaftsleben massiv erschwerte. Der Handel erlebt seither Einbrüche von bis zu 70 Prozent, bis zu 40 Prozent der Last-minute-Buchungen wurden storniert, und unzählige Unternehmen haben die Produktion bis auf Weiteres eingestellt. Weitere Massenentlassungen könnten folgen, Lebensmittel und Benzin knapp werden, sollte sich die Situation nicht bald bessern.


35 Milliarden Euro sind für Griechenland bis 2020 an EU-Strukturförderungen reserviert.

Selbst wenn sich die Lage jetzt beruhigt und die nächsten Maßnahmen das Wachstum nicht weiter drücken, wird es dauern, bis sich die griechische Wirtschaft fängt. Die Ausgangslage ist schwierig, aber Potenzial ist vorhanden. Vier Punkte sind dabei wesentlich

  1. Damit wieder investiert wird, müssen Banken stabil und ein Grexit unwahrscheinlich sein.
  2. Die schwache Wirtschaftsbasis ist ausbaufähig, braucht aber auch einen Mentalitätswandel.
  3. Bei Investitionen in Forschung und Entwicklung gibt es Aufholbedarf.
  4. Die Verwaltung muss effektiver werden und Überregulierungen weiter beseitigen.

=> Lesen Sie den ganzen Artikel im FORMAT Nr. 29/30 2015
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