Googles Geldmaschine

Die Online-Vermarktung über die Suchmaschine ist zu einem wichtigen Werbe- und Verkaufsinstrument geworden. Wem es wirklich nützt und wie es richtig gemacht wird.

Die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin lassen sich zurzeit eine Boeing 767 zum fliegenden Chefzimmer umbauen. Es wird die Portokasse nicht wirklich belasten – bei 2,7 Millarden Dollar Umsatz im letzten Quartal wurde ein Reingewinn von 733 Millionen Dollar eingefahren. Und der speist sich praktisch ausschließlich aus der Werbung. Denn was dem durchschnittlichen Internetnutzer mithin verborgen bleibt: Google hat mit dem Suchmaschinenmarkt auch gleich den entsprechenden Werbemarkt mitmonopolisiert. Richard Maul, Leiter der Online-Marketing-Abteilung bei PXP Software, bringt es auf den Punkt: „Es ist das genialste Geschäftsmodell der letzten 50 Jahre.“ Ein Sachverhalt, dem Werbeexperten einhellig zustimmen können.

Weltweit hat Google eine Reichweite von fast 75 Prozent, in Österreich sind es mehr als 90 Prozent. Wer etwas sucht, tut es mit Google, und wer verkaufen oder bewerben will, sollte es tunlichst ebenfalls darmit machen. Doch derart simpel ist es nicht.

Aus gutem Grund hält der Internetberater Christoph Pichler von CPC Consulting seit bald drei Jahren Seminare zum Thema, und dabei sind die für das Google-Marketing in der Regel die bestgebuchten. Die Teilnehmer kommen aus allen Branchen und Firmen jeder Größe und wollen wissen, wie Werben auf Google funktioniert. Das System der bezahlten Links – der so genannten AdWords – ist bekannt, doch der wahllose Einkauf von bestimmten Reizwörtern nicht der einzig zielführende Weg, wie Maul von PXP sagt: „Viele Firmen probieren es erst einmal selbst aus und sind dann schnell enttäuscht, wenn keine Reaktionen kommen.“ Oft sind die Probleme grundsätzlicher Natur, dass die Selfmade-Marketiers schlichtweg den Unterschied zwischen Suchmaschinen-Marketing und -Optimierung nicht kennen, mit der schieren Vielfalt an Suchbegriffen nicht zurechtkommen oder im schlimmsten Falle die eigene Website für den Zugriff der Index-Software und in weiterer Folge den Besuch potenzieller Kunden nicht geeignet ist.

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