Globalisierung: Gewinner und Verlierer, Macht und Macher

Trendwende in der globalen Wirtschaftspolitik: Im Sog lateinamerikanischer Populisten haben Gegenkonzepte zur derzeitigen Form der Globalisierung Konjunktur.

In Sachen Massenmobilisierung können österreichische Politiker einiges von ihren südamerikanischen Kollegen lernen. Als Evo Morales und Hugo Chavez, Präsidenten von Bolivien und Venezuela, am vergangenen Samstag ihre Kollegen verließen und hemdsärmelig vor die prall gefüllte Stadthalle traten, wurden sie empfangen wie Rockstars. Und als Evo Morales verkündete, er werde an der Enteignung der Ölkonzerne festhalten, weil er „eine andere Form der Globalisierung“ wolle, folgten zehn Minuten Standing Ovations. Es geht wohl nicht um die Wirtschaftspolitik eines kleinen, armen Andenlandes, die derzeit global so viel Euphorie auslöst, wo immer Morales auftritt. Sondern um eine Trendwende: Erstmals wenden sich derzeit mehrere Staatschefs gegen jene Form von Globalisierung, die die Weltpolitik der letzten 20 Jahre bestimmt hat. Das ruft Sorge hervor – aber selbst bei anderen Staats- und Konzernchefs auch Verständnis. Die Globalisierung hat ihr Versprechen von mehr Wohlstand für alle jedenfalls noch nicht eingelöst. Nun wird über Kontrolle nachgedacht, über Reformen und Begleitmaßnahmen.

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