Global Player: Vor dem PS3-Start in Europa
Der Hype um PlayStation, Xbox und Wii

Ein neuer globaler Spieltrieb ist der Motor für die rasant wachsende Gaming-Industrie, von der immer mehr Konzerne profitieren. Nächste Woche startet PlayStation 3 in Europa – FORMAT blickt hinter die Kulissen des 32-Milliarden-Dollar-Marktes.

Am 17. November 2006 gab es in den USA bewaffnete Raubüberfälle und mehrere Tote durch Schussverletzungen. Auslöser der Gewalttaten waren aber nicht Bandenkriege, sondern eine kleine schwarze Kiste als Objekt der Begierde. Die Hysterie um die neue Sony-Spielkonsole PlayStation 3 nahm beim US-Verkaufsstart Ausmaße an, wie man sie aus besten Tagen der Beatles kennt. Tausende Jugendliche schoben hektisch ihre hart verdienten Dollar über die Ladentheken.

Ähnliche Exzesse sind in Europa nicht zu erwarten. Doch dem PS3-Start in Europa am 23. März fiebert auch die lokale Spielergemeinde entgegen. In den österreichischen Lagern warten 11.000 Stück der PlayStation 3, für ganz Europa liegen eine Million Konsolen parat.

Computerspiele sind ein gewaltiger Wirtschaftsfaktor geworden. Die Industrie setzte im vergangenen Jahr 32 Milliarden Dollar um und spielt damit in einer Umsatzliga mit Hollywood. Geht es mit den jährlichen zweistelligen Zuwachsraten – vor allem durch Online- und Mobile-Gaming – weiter, werden die Spielehersteller 2010 auch die Musikindustrie überholt haben. Die Branche bedient den immer stärker ausgelebten Spieltrieb des „Homo ludens“, der prototypisch männlich, Anfang dreißig und gut verdienend ist. Jeder dritte Österreicher über 14 besitzt eine Spielkonsole, das sind 1,9 Millionen Geräte in den Haushalten.

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