Gerhard Randa in FORMAT: "Brauchen Leistungswillen"

Der Aufsichtsratschef der Bank Austria Creditanstalt Gerhard Randa kommentierte in einem FORMAT-Exklusiv-Interview erstmals ausführlich den bevorstehenden Personalabbau in der BA-CA, die Leistungsfeindlichkeit manchner Kollegen und den Konflikt mit dem Wiener Bürgermeister Michael Häupl.

Randa zum bevorstehenden Mitarbeiterabbau von derzeit 11.500 auf 10.000 im Jahr 2005: "Das Thema Personalkosten ist kein BA-CA-Spezifikum, sondern stellt ein Problem für die gesamte Bankbranche dar. Der Vorstand muss das Thema Dienstrecht mit der Belegschaftsvertretung diskutieren."

Randas Vorgaben für die Verhandlungen des neuen BA-CA-Generals mit dem Betriebsrat: "Meine einzige Vorgabe ist, dass wir den Märkten eine Verbesserung der Eigenkapitalrendite von zuletzt rund neun Prozent auf 13 Prozent im Jahr 2006 versprochen haben. Zu diesem Versprechen stehe ich."

Randa zur vom ihm georteten "Leistungsfeindlichkeit" im Konzern: "Ich stelle fest, dass manche - ich betone, manche - Kollegen eine Selbstzufriedenheit mit den Geschäftsergebnissen an den Tag legen. Das ist der falsche Weg. Wir haben uns vorgenommen besser zu werden. Selbstzufriedenheit hemmt diesen Prozess. Wir brauchen Führungskräfte, die glasklar ihren Leistungswillen unter Beweis stellen."

Randa zur Befürchtung des Wiener Bürgermeister Michael Häupl, dass die BA-CA-Muttergesellschaft HypoVereinsbank die Eigenständigkeit der BA-CA in Frage stellt: "Ich werde mit dem Bürgermeister sicherlich darüber reden und seine Sorgen aus dem Weg räumen. Die derzeitige Rolle der BA-CA, als regionale Bank, die für Österreich sowie den zentral- und osteuropäischen Markt zuständig ist, steht in keiner Weise zur Diskussion. Es ist Konzernlinie sich nicht in lokale Entscheidungen einzumischen. Daran wird weiterhin festgehalten."

Die ausführliche Story lesen Sie im FORMAT Nr. 4/2004

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