Georg Stumpf: Der an den Wolken kratzt

Georg Stumpf: 230 Millionen Euro verdiente der erst 30-jährige Baulöwe mit dem Millennium Tower. In FORMAT spricht er erstmals ausführlich über seinen Coup, den Verkauf der Millennium City am Wiener Handelskai an deutsche Investoren.

Es ist das spektakulärste Immobiliengeschäft des Jahres: Der Millennium Tower, der es als höchstes Gebäude Österreichs zum Status eines Wiener Wahrzeichens gebracht hat, ist verkauft. Verkäufer Georg Stumpf, 30, hatte mit dem Bau des Wolkenkratzers im zarten Alter von 25 Jahren begonnen. Jetzt kassiert er für sein "Jugendwerk" vom Hamburger Emissionshaus MPC Münchmeyer Petersen Capital satte 370 Millionen Euro.

Abzüglich der Verbindlichkeiten von 140 Millionen Euro macht das 230 Millionen Euro Reingewinn. "Ich bin belohnt", zeigt da auch der sonst eher als spröde bekannte Stumpf im FORMAT-Interview erstmals Emotionen. Stumpf hat den Tower samt dem dazugehörigen Einkaufszentrum Millennium City sowie dem angeschlossenen Kinocenter verkauft. Sechs Monate währende eingehende Prüfungen und harte Verhandlungen waren dem Vertragsabschluss vorausgegangen.

Jetzt ist MPC-Chef Axel Schröder mit seinem Wiener Deal zufrieden: "Die Investition bietet einen hohen Sicherheitsfaktor." Denn Büros, Freizeitbetriebe und Geschäftslokale bringen auf 100.000 Quadratmeter Nutzfläche jährlich 24,5 Millionen Euro Mieteinnahmen.

Stumpf hat damit geschafft, was dem Jungunternehmer noch zu Baubeginn niemand zugetraut hatte: Tower und Millennium City haben trotz hartnäckig lancierter Gerüchte über technische und rechtliche Mängel dem Check der deutschen Immobilienprofis standgehalten.

Die ganze Story und das Interview mit Georg Stumpf finden Sie im neuen FORMAT!

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