Geld-Test: Ihre beste Anlage 2004

Welcher Anlagetyp sind Sie? Ermitteln Sie Ihr Anlegerprofil, und finden Sie den optimalen Investmentmix.

Milliardär George Soros zählt zu den schillerndsten Figuren der Finanzwelt. Seit 1992 gilt der gebürtige Ungar als der Mann, der die Bank von England aus den Angeln hob: Mit Spekulationen auf das sinkende britische Pfund war es Soros gelungen, Großbritannien aus dem Europäischen Währungssystem zu drängen. Er selbst verdiente eine Milliarde Dollar an nur einem einzigen Tag. Mit dem hochspekulativen Hedge-Fonds Quantum erzielte der Investmentguru über 30 Jahre hinweg ein jährliches Plus von rund 30 Prozent. Im Jahr 2000 wurde aber auch Soros eiskalt vom Einbruch der US-Technologiebörse Nasdaq erwischt, auch mit Spekulationen auf den russischen Rubel hat Soros schon mal voll danebengegriffen.

Wie Vollblutinvestor Soros hatten viele Kleinanlager an der Nasdaq oder dem Neuen Markt in Frankfurt ihr finanzielles Heil gesucht. Die schmerzliche Folge: Das eingesetzte Kapital wurde mangels breiter Streuung des Vermögens fast zur Gänze verspielt. Eines der ehernen Gesetze der Veranlagung, wonach das Niveau des Ri-sikos und die Höhe des Ertrags voneinander abhängen, wurde sträflich ignoriert.
Neben der breiten Streuung ist auch ein langer Atem wesentlich, wie die Rendite-statistik seit 1976 zeigt: Selbst Aktien rutschten höchstens mittelfristig in die roten Zahlen – was in begrenztem Ausmaß auch bei Anleihen möglich ist. Wer schon seit zehn Jahren investiert war, hatte selbst im schlechtesten Fall mit breit gestreuten Aktieninvestments ein Plus von 6,9 Prozent im Jahr erzielt.

Die beste Strategie für Ihren Anlagetyp. Damit Sie die beste Veranlagungsstrategie leichter umsetzen können, haben FORMAT und Erste Bank einen Fragebogen zusammengestellt, der rasch zeigt, welcher Veranlagungstyp in Ihnen steckt. Egal ob Sie ausschließlich darauf bedacht sind, Ihr hart verdientes Geld sicher und doch vernünftig arbeiten zu lassen, oder ob Sie höhere Renditechancen gegen ein geringeres Maß an Sicherheit Ihrer Veranlagung tauschen wollen – für jeden Typ gibt es die richtige Vermögensaufteilung (wie Sie ein exklusives Erste-Fondsseminar gewinnen können, erfahren Sie im neuen FORMAT).

Eine ganz wichtige Funktion spielt dabei immer der Zeitfaktor. Uni-Wien-Professor Josef Zechner: „Der Anleger sollte idealerweise eine konkrete Vorstellung haben, zu welchem Zeitpunkt er wie viel Geld angespart haben will. Daraus kann die langfristige Anlagestrategie berechnet werden.“ Wer etwa aus wenig Geld ein stattliches Vermögen machen möchte, braucht zwangsläufig eine Veranlagung mit höheren Renditen. Im Laufe der Zeit sind aber Anpassungen der Vermögensaufteilung nötig. Einerseits ändern sich die Ertragserwartungen, andererseits sollten auch offensive Anleger ihre Gewinne mit Näherrücken des Anlageziels, also dem Ende der Laufzeit, schrittweise ins Trockene bringen. „Dieses dynamische Element wird verstärkt in das Zentrum der besten Vermögensaufteilung rücken“, so Finanzprofessor Zechner.

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trend Chefredakteur Andreas Lampl

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