Garantie für Arbeitsplatz & ausreichenden Lohn

„Der Arbeitsmarkt darf nicht vor 2011 unreglementiert geöffnet werden.“

Inklusive Schulungen waren im Juli dieses Jahres 219.401 Personen arbeitslos gemeldet. Das entspricht der Bevölkerung von Linz und Feldkirch zusammen. Die Arbeitslosigkeit älterer Arbeitnehmer steigt, und der Anteil arbeitsloser Ausländer ist um vierzig Prozent höher als jener der Österreicher. In den ver­gangenen Jahren ist die Arbeitslosigkeit nicht zuletzt durch die Struktur- und Steuerreformen der damaligen BZÖ-Regierungsbeteiligung gesunken. Mittlerweile verdunkelt sich jedoch der Himmel über dem öster­reichi­schen Arbeitsmarkt. Deshalb ist allen For­derungen, den Arbeitsmarkt in Österreich unreglementiert zu öffnen und Übergangsfristen vor 2011 zu beenden, eine Absage zu erteilen. Es ist Aufgabe der Politik und des AMS, dafür zu sorgen, dass österreichi­sche Arbeitssuchende eine Beschäftigung mit einem ordentlichen Lohn finden, von dem man vernünftig leben kann. Mittels offener Grenzen wird nur Lohndumping gefördert.

Das BZÖ spricht sich für den Schutz des heimischen Arbeitsmarktes aus. Alle Anstrengungen müssen sich darauf konzentrieren, österreichische Arbeitslose in Arbeit zu bringen sowie die Jugend best­möglich auszubilden. Sowohl Politik als auch Wirtschaft sind deshalb gefordert, die Lehrlingsausbildung zu stärken. Es muss endlich eine breit angelegte Qualifikationsoffensive geben. Das BZÖ fordert einen Lehrlingsfreibetrag für Betriebe zusätzlich zum Blum-Bonus, ein Berufs­findungsjahr statt der polytechnischen Schule und eine bessere Berufsvorbereitung an den Pflichtschulen.

Trio mit Zukunft: Sacher Torte mit Schlag und Smartphone

Digital

Alipay für Österreichs Hotellerie, Gastronomie und Handel

Geld

Private Kreditfonds: Der große Boom abseits der Aktienmärkte

Wirtschaft

Die 4 größten Fehler bei der Unternehmensnachfolge