Fries-Gruppe bestätigt im FORMAT: "Kein Verkauf gegen den Willen des Vorstandes"

Die Fries-Gruppe steht zu ihrer Ankündigung, ihr Aktienpaket an Böhler-Uddeholm nicht gegen den Willen des Vorstandes verkaufen zu wollen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe. Ernst Hable, Geschäftsführer und Gesellschafter der BU Industrieholding, in der das Paket liegt, sagte gegenüber dem Magazin: "Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir keine feindliche Übernahme zulassen werden, und bei einem Verkauf gegen den Willen des Vorstandes wäre es eine solche. Selbstverständlich stehen wir auch jetzt zu unserem Wort."

Raidl habe Böhler-Uddeholm zu dem gemacht, was es sei, und sei deshalb nicht zu übergehen, so Hable weiter gegenüber FORMAT. "Wir reden mit ihm. Uns geht es um den Schutz des Unternehmens vor einer feindlichen Übernahme durch Dritte." Eine Option sei es aber auch, dass die Gruppe jetzt gar nicht verkaufe.

FORMAT berichtet weiter, dass der Groß-Investor Ronny Pecik nun zum Jolly Joker für Böhler Uddeholm werden könne. Pecik war anfänglich mit an Bord des Fries-Konsortiums gewesen und ausgestiegen, als die Gruppe beim zweiten Privatisierungsschritt leer ausgegangen war.

Im Gespräch mit FORMAT zeigt sich Pecik geneigt, Böhler-Uddeholm abermals ins Auge zu fassen. "Ich finde ebenfalls, dass ein ausländischer Fonds die falsche Lösung wäre. Für mich ist das eine exzellent geführte, großartige Company, und ich bin Österreicher." Pecik deutet an, dass es Gespräche gegeben habe. Dass er konkret an einem Einstieg interessiert sei, will er jedoch nicht bestätigen. "Zwischen der Oerlikon und Böhler gibt es keine Synergien. Ein Problem ist auch, dass ich extrem wenig Zeit habe."

Die ganze Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von FORMAT!

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