FORMAT: Volksbanken retten Lugner vor Konkurs!

Die Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) retten Baumeister Richard Lugner vor der Pleite. Das berichtet das neue Nachrichtenmagazin FORMAT. Nach wochenlangem Tauziehen gelang es Lugner damit in letzter Minute, den Konkurs seiner Baufirma, die über 27 Millionen Euro Verbindlichkeiten aufweist, abzuwehren. Er bekommt die nötigen Millionen von der ÖVAG.

Laut FORMAT führte Lugner am Mittwoch streng vertrauliche Verhandlungen mit ÖVAG-Kreditchef Kurt Hellwig über Details zur Rettung seiner Baufirma. ÖVAG-Vorstand Erich Hackl bestätigt nun gegenüber FORMAT: "Wir haben ein gemeinsames Sanierungskonzept entwickelt, bei dem alle Gläubigerinteressen erfüllt werden und zudem neue Perspektiven für das Einkaufszentrum Lugner City eröffnet." So soll etwa ein Zugang zur nahegelegenen U-Bahn geschaffen werden.

Leicht war die Lösung nicht. Denn auch die Lugner-Söhne-Privatstiftung, in der die an sich erfolgreiche Lugner City geparkt ist, kämpft mit finanziellen Engpässen. Auf dem Einkaufszentrum lasten laut FORMAT Pfandrechte über insgesamt 48 Millionen Euro. Dazu haftet die Stiftung auch für 17 Millionen Euro Bankkredite der Richard Lugner Baufirma. In Summe entspricht das ungefähr dem Wert die Lugner City. Aus der Stiftungsbilanz für 2002 geht sogar eine Überschuldung in Höhe von 5,3 Millionen Euro hervor.

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