FORMAT: Volksbanken planen Einstieg bei der Bawag-PSK

Die Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) plant den Einstieg bei der Bank für Arbeit und Wirtschaft - Postsparkasse (Bawag-PSK). Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am aktuellen Ausgabe. Die Gespräche zwischen Bayerische-Landesbank-Boss Werner Schmidt und dem seit 1. Februar amtierenden, neuen ÖVAG-General Franz Pinkl sollen im März beginnen.

Pinkl gegenüber FORMAT: "Ich habe um einen Gesprächstermin mit Herrn Schmidt gebeten, der in den nächsten Tagen bestätigt wird." Die BayernLB hält 46,43 Prozent der Anteile an der Bawag-PSK-Gruppe. Den Rest kontrolliert der Gewerkschaftsbund (ÖGB).

Zwei Verkaufsszenarien in Diskussion
Zur Diskussion stehen laut FORMAT zwei Szenarien: Ein Teil- und ein Komplettverkauf der Bayern-LB-Anteile. Demnach soll eine neu zu errichtende gemeinsame Bankenholding zwischen ÖVAG und BayernLB mit 51 Prozent der neue Bawag-PSK-Großaktionär werden. Dem ÖGB, der sich auf einen 49 Prozent-Anteil zurückziehen soll, werden im Gegenzug weitreichende Sonderrechte eingeräumt.

Die zweite Variante sieht laut FORMAT einen Komplettverkauf der BayernLB-Anteile an ein Konsortium von ÖVAG und Düsseldorfer Ergo-Versicherung vor - Transaktionswert: rund 1,4 Milliarden Euro. Die Ergo-Versicherung, die bereits im Sommer 2000 bei der PSK-Privatsierung mitgeboten hatte, würde zunächst einen Anteil von zehn Prozent an der Bawag-PSK erwerben - Kostenpunkt: 300 Millionen Euro.

Ergo-Versicherung gibt sich bedeckt
Ergo-Pressesprecher Alexander Beck gegenüber FORMAT: "Wir kommentieren Gerüchte nicht. Wir pflegen aber eine lange und intensive Geschäftsbeziehung mit der ÖVAG." Bawag-PSK-Chef Johann Zwettler zum regen Interesse an seiner Bank: "Wir sind in Österreich flächendeckend vertreten. Unser Netzwerk ist daher für eine Versicherung besonders interessant."

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