FORMAT: Verkauf der UTA an Tele2 um 180 Millionen für den 13.Oktober angepeilt

Die Vertragsunterzeichnung für den Verkauf der Telekomfirma UTA an Tele2 ist bereits für den 13. Oktober anvisiert. Das berichtet das Magazin FORMAT unter Berufung auf Eigentümerkreise. Die Raiffeisen-Gruppe, die 25 Prozent an der UTA hält, hat das Angebot von Tele2 mit einem Kaufpreis von rund 180 Millionen Euro schon akzeptiert. Die acht Landesenergieversorger, denen zusammen 75 Prozent der UTA gehören, trafen bei ihrem Meeting am 6. Oktober zwar noch keine endgültige Entscheidung. Es zeichnet sich aber eine rasche Finalisierung des Deals ab.

Platzen die Verhandlungen im letzten Moment doch noch, liegt den UTA-Eigentümern ein zweites Offert vor, wie FORMAT exklusiv erfuhr. Die britische Investmentgesellschaft The Carlyle Group bietet 130 Millionen Euro für die UTA. Sie sichert in ihrem Papier zu, den Standort zu erhalten, ein österreichisches Management einzusetzen und von hier aus nach Osteuropa zu expandieren. Verbindungsmann der Briten ist laut FORMAT ein alter Bekannter: Ex-Telekom-General Werner Kasztler. Der würde mit ein paar Prozent mit von der Partie sein und in den UTA-Aufsichtsrat einziehen.

Carlyle stellt den UTA-Aktionären zudem einen Besserungsschein in Aussicht - eine Nachzahlung, wenn der Wert steigt - und bietet ihnen die Möglichkeit, mit einer Minderheit wieder einzusteigen. Wenigstens 51 Prozent wollen aber die Herren aus London halten. Carlyle managt derzeit Beteiligungen im Wert von 18,4 Milliarden Dollar.

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