FORMAT: Van Staa warnt vor EU-Osterweiterung

In einem Interview für aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins FORMAT warnt der Tiroler Landeshauptmann Herwig van Staa vor der EU-Osterweiterung: "Ich halte die Osterweiterung für eine Notwendigkeit, sehe aber auch die Gefahren."

Insbesondere die Grenzregionen im Osten des Landes sieht der ÖVP-Politiker gefährdet: "Wenn die Osterweiterung kommt und die Ziel-1-Gebiete nur in den Grenzgebieten der neuen EU-Mitgliedsländer gelten werden, sehe ich eine Gefährdung für die Grenzregionen in unseren österreichischen Bundesländern."

Daher ist für van Staa ein Überdenken der Zielgebiete notwendig: "Die Definition der Ziel-1-Gebiete sollte neu überdacht werden. Wenn nämlich die Förderungsbereiche in unseren Grenzregionen wegfallen, werden viele industrielle Investitionen nicht mehr in diesen Gebieten vorgenommen werden, sondern wahrscheinlich jenseits der Grenzen." Der Landeschef fordert, dass alle Anstrengungen unternommen werden, dass es auch weiterhin EU-Förderungen für grenznahe österreichische Regionen gibt.

"Der Handel wird durch die Osterweiterung sicher belebt", so van Staa im FORMAT-Interview weiter, "aber die österreichischen Industriestandorte in Grenzregionen müssen anläßlich der Osterweiterung weiterhin eine Förderung erfahren, um nicht unter die Räder so kommen."

Das komlette Interview mit Herwig van Staa lesen Sie im aktuellen FORMAT!

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