FORMAT-Umfrage: 71% der Österreicher für RH-Prüfung

Fast drei Viertel der Österreicher hält die Rechnungshofprüfung in der Affäre Grasser für gerechtfertigt. Laut einer FORMAT-OGM-Umfrage sind 71 Prozent der Befragten der Meinung Rechungshofpräsident Franz Fiedler habe die Prüfung völlig zurecht eingleitet. Nur 20 Prozent lehnen eine Prüfung ab, 9 Prozent wollten keine Angabe machen.

Wie das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hätte die Personality-Homepage karlheinzgrasser.at des Vereins zur Förderung der New Economy ursprünglich noch teurer werden sollen. Laut einem FORMAT vorliegenden Zusatz-Vertrag zwischen dem Verein und dem ersten Homepage-Betreuer FirstInEx waren zwischen Verein und FirstInEx laufende Kosten von 510.000 Schilling, mehr als 38.000 Euro, pro Jahr vorgesehen.

Neben Wartung, Leitungskosten und Homepagepflege war in diesem Vertrag ursprünglich auch ein laufendes Honorar für die Texte der Homepage festgesetzt. Diese Texte werden nun von Vereinschef Matthias Winkler, Kabinettschef im Finanzministerium, und einem weiteren Kabinettsmitarbeiter unentgeltlich und in der Freizeit erstellt.

Desweiteren wird in diesem Vertrag auch deutlich, dass der Verein zur Förderung der New Economy die Oberhoheit über die Auswahl der Sublieferanten inne hatte. "FirstInEx wird zur Erbringung der Dienstleistungen Sublieferanten einbinden. Diese Sublieferanten werden einvernehmlich mit dem Verein ausgesucht, daher haftet FirstInEx nicht für mangelhafte Leistungen dieser Subunternehmer", heißt es dazu im Vertrag.

Wie der bisher veröffentlichte Kontrakt zwischen FirstInEx und Verein wurde auch die Zusatzvereinbarung im August 2001 wegen "nicht näher genannter Umstände im Projektumfeld und bei den Vertragspartnern" aufgelöst.
Wieviel die Homepage, die nun von der Firma maRtrix erstellt wurde, nun im laufenden Prozess kostet und ob für Texte auch während des Homepage-Betriebs Gelder bezahlt wurden, ist weiterhin unklar.

Die gesamte Story zur Grasser-Affäre lesen Sie im aktuellen FORMAT!

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