FORMAT: Styrian-Gesellschafter retten Airline mit drei Millionen Euro

Die Gesellschafter der Grazer Airline Styrian Spirit schießen drei Millionen Euro nach, um das Unternehmen zu retten und den Flugbetrieb vorerst zu sichern. Das berichtet das Magazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf eine außerordentliche Styrian-Hauptversmmlung am vergangenen Sonntag.

Der größte Teil des Geldes, 1,2 Millionen Euro, kommt von der HGI Beteiligungs AG, über die Magna-Manager Siegfried Wolf mit vier Partnern 40 Prozent an der Styrian hält. Auch viele andere prominente Styrian-Aktionäre müssen in die Tasche greifen. So entfallen auf Ex-FPÖ-Bundesgeschäftsführer Gernot Rumpold, der zwei Prozent besitzt, 60.000 Euro.

Notwendig wurde die Kapitalerhöhung wegen der deutlich unter Plan liegenden Geschäftszahlen. Laut FORMAT erzielte die Styrian von ihrem Start am 24. März bis Ende Juni nur 1,7 Millionen statt der budgetierten 3,5 Millionen Flugumsätze. Geschäftsführer Otmar Lenz begründet das mit den 110-Euro-Tickets der AUA, die eine einstweilige Verfügung diese Woche verboten hat. Nun glaubt Lenz, "dass wir Erträge und Auslastung schnell nach oben bringen". Das Umsatzziel für 2003 wurde vorerst um zehn Prozent auf 27 Millionen Euro nach unten revidiert, die Break-even von März auf September 2004 verschoben.

Lenz bestätigt gegenüber FORMAT, dass er sich auf Basis des Wiener Urteils gegen die AUA jetzt auch in Brüssel um eine Neuverhandlung des Kartellverfahrens gegen AUA und Lufthansa bemühen werde. Die beiden Airlines haben ihren Österreich-Deutschland-Verkehr zusammengelegt.

Die ganze Story lesen Sie im neuen FORMAT.

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