FORMAT-Spezial SCIENCE 2007 - Forschung in Österreich: Milliarden für Innovationen

Österreich hat seine Forschungsausgaben im letzten Jahrzehnt mehr als verdoppelt. FORMAT zeigt, woran heimische Paradebetriebe tüfteln.

Knapp sieben Milliarden Euro sind kein Pappenstiel. Auf diese Höhe werden sich die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Österreich heuer belaufen. Ein Rekordwert. In absoluten Zahlen betrachtet, entspricht die Entwicklung der Forschungsausgaben innerhalb des letzten Jahrzehntes mehr als einer Verdoppelung. 1997 waren es nämlich gerade einmal 3,1 Milliarden Euro.

Doch auch als Prozentsatz vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) ausgedrückt, ist die Entwicklung der Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen in den letzten Jahren nicht zu verachten. Flossen rund um die Jahrtausendwende erst knapp zwei Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung in F&E-Projekte – und damit in Entwicklung der künftigen wirtschaftlichen Erfolgspotenziale unseres Landes –, werden es heuer bereits 2,54 Prozent sein. Allerdings liegt die Zielgröße hier bei mindestens drei Prozent; ein Wert, der vor allem in den skandinavischen Ländern schon seit Jahren erreicht wird. Die Aufbringung der Forschungsmittel teilen sich hierzulande die Unternehmen und die öffentliche Hand: Der Unternehmenssektor zeichnet für rund 47 Prozent der Forschungsinvestitionen verantwortlich, Bund und Länder kommen zusammen auf 36 Prozent, mehr als 15 Prozent stammen aus dem Ausland – sowohl von ausländischen Firmen als auch beispielsweise aus den EU-Forschungsprogrammen.

FORMAT hat sich bei den forschungsintensivsten heimischen Unternehmen umgesehen, in welche konkreten Projekte die Forschungsmittel investiert werden. Gemessen am F&E-Aufwand als Prozentsatz vom Umsatz, ist die Infineon Technologies Austria der österreichische Forschungskaiser. Beim Halbleiterhersteller wird etwa an energieeffizienteren Computerchips ebenso gearbeitet wie an Magnetsensorentechnik für den Einsatz in der Autoindustrie. Knapp 20 Prozent vom Umsatz gehen bei Infineon in den Bereich F&E – nur um Zehntelprozentpunkte mehr als bei den Branchenkollegen und Konkurrenten von austriamicrosystems.

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