FORMAT-Special: Die Trends im Jahr 2006 -Europas nächster Schritt: Weiter nach Osten

Ungarn, Tschechien, Slowakei sind aufgeteilt: Nun setzt der Run auf die zukünftigen EU-Länder noch weiter im Osten voll ein.

Ungarn? War gestern. Markteintritt in Tschechien versäumt? Zu spät. Der slowakische Markt? Aufgeteilt, hier wird schon geerntet, was durch die ersten Pioniere in den frühen 1990er Jahren an Investitionen gesät wurde. Was vor zehn Jahren Österreichs Nachbarländer im Osten waren, hat sich heute weiter verlagert, in die Länder vor den Toren der erweiterten EU: Rumänien, Bulgarien und Kroatien sind die neuen Goldgräberländer, in denen man – so man noch nicht dort ist – jetzt investieren sollte. Und gleich danach kommt schon die Ukraine.

Rumänien und Bulgarien werden vermutlich 2007, spätestens aber 2008 der Europäischen Union beitreten, mit Kroatien hat die EU (auf Druck Österreichs) im Oktober die Verhandlungen begonnen. Damit setzt der Run auf diese drei Länder nun voll ein: Spätestens mit dem EU-Beitritt bieten sie Rechtssicherheit, europäische Standards und offene Grenzen für Produkte und Investitionen. Österreichische Unternehmen haben diese Lage längst erkannt und zu ihrem Vorteil ausgenützt: Österreich ist in allen drei Ländern die Nummer eins unter den Investoren. Jüngstes Beispiel: der Kauf der rumänischen Banca Comerciala um sagenhafte 3,75 Milliarden Euro (siehe auch Top-Story auf Seite 8).

Niedrige Steuern, niedrige Löhne. Rumänien ist auch das ärmste unter den drei EU-nahen Goldgruben. Der Diktator Nikolae Ceaus¸escu, der 1989 ermordet wurde, hatte das Land für seine Prunkbauten ausgeblutet und konsequent von Kapital befreit. Noch heute fehlt es in Rumänien deshalb an fast allem – vor allem aber an Infrastruktur und Geld.

Das Land tut daher einiges, um Investoren ins Land zu holen: Es lockt mit 16 Prozent Flat Tax, Durchschnittslöhnen von günstigen 200 Euro im Monat und großen Fördertöpfen, die von der EU für den Aufbau zur Verfügung gestellt werden. Von einem niedrigen Niveau ausgehend, sind die Wachstumsraten für westeuropäische Verhältnisse beeindruckend.

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