FORMAT-Serie, Teil 1: Zufriedenheit im Job

Erfolgsfaktor Mitarbeiter: Was mitarbeiterorientierte Unternehmen auf lange Sicht erfolgreicher macht.

Christian T. grinst sich fröhlich an, wenn er in den Spiegel schaut. „Ich habe es geschafft“, kann er sich sagen. Sein persönliches Vermögen liegt seit kurzem über drei Millionen Euro. T. kassierte fulminante Kursgewinne. Wieder einmal. Seit zehn Jahren spekuliert er an der Börse, meist mit dem richtigen Riecher. Allein in den vergangenen vier Monaten verdiente er 280.000 Euro.

Die jüngsten Gewinne katapultierten ihn in seine Traumregion: „Drei Millionen Euro“, sagte er sich und seinen Freunden immer wieder, „dann muss ich nie mehr arbeiten.“ Doch nun mag er nicht mehr ans Aufhören denken. Ohne seinen Beruf – er ist Software-Ingenieur in einer IT-Company –, so schwant es dem Glücklichen, „wird mir langweilig“. Einmal zwei, drei Monate auszusteigen, das kann er sich gut vorstellen. Aber: „Das reicht.“

Die Fantasie, genug Geld zu haben, um nicht arbeiten zu müssen, fasziniert viele. Zum Beispiel alle Lotto-Spieler. „Reich werden mit Klasse“, träumen sie, inspiriert von der Werbung. Doch selbst die großen Gewinner werden durch Lotto-Millionen nicht glücklicher als andere Menschen.

Das konnten die Psychologen Brickman, Coates und Janoff-Bulman zeigen. Lotto-Gewinner bewerten sich – einige Zeit nach ihrem unverhofften Geldsegen – auf einer Glücksskala von null bis fünf mit 4,0. Andere, die „Loser“, rangierten aber auch nur knapp darunter, bei 3,8.

„Geld ist besser als Armut“, bemerkte Woody Allen, „und sei es nur aus finanziellen Gründen.“ Doch wir wissen es ja: Geld allein macht nicht glücklich. Wichtiger ist es für die allermeisten, Arbeit zu haben.

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