FORMAT-Serie: Österreichs Privatspitäler - Was sie bieten, wo die Topärzte arbeiten

Seine Ansprüche steigen, und die Branche reagiert darauf mit Spitzenmedizin und Hotelambiente.

Der Fall erregte weltweit Aufsehen. Viktor Juschtschenko, jetzt Präsident der Ukraine, wurde vor zwei Jahren in schwer krankem kritischem Zustand in das Wiener Rudolfinerhaus eingeliefert. Ärzte des Krankenhauses stellten nach komplizierten und aufwendigen Analysen bald ihre Diagnose: Juschtschenko war, einmalig in der Geschichte der Medizin, auf oralem Wege mit Dioxin vergiftet worden. Bis dahin kannte man Dioxinvergiftungen nur durch Einwirkungen aus der Luft.

Der lebensrettende Einsatz war durch private Kontakte zustande gekommen. Freunde hatten dem ukrainischen Politiker Wien und das Rudolfinerhaus als beste Adresse empfohlen. Es biete Top-medizin und agiere darüber hinaus stets auch diplomatisch und diskret. Weiters sei „ein Privatspital weniger bürokratisch und flexibler“, meint Michael Zimpfer, Juschtschenko-Behandler und Präsident des Rudolfinerhauses, „notwendige Untersuchungen lassen sich in kürzester Zeit durchführen“.

Mundpropaganda bei der Auswahl der passenden Privatklinik gehört für Hanno Millesi, Spitzenchirurg für Nervenoperationen und ärztlicher Direktor der Wiener Privatklinik, „überhaupt zum verlässlichsten Regulativ. Denn wenn Patienten einander erzählen, wie gut sie wo behandelt wurden, überzeugt das am meisten.“

Die Frage „Wo finde ich die beste Klinik und den besten Arzt?“ steht stets am Anfang jedes Leidens und medizinischen Problems. Mehr als eine Million Österreicher können sich, wie Juschtschenko, eine Privatklinik leisten und eine Auswahl treffen. Sie haben für den Fall eines Spitalsaufenthalts eine private Krankenzusatzversicherung abgeschlossen. „Und können damit“, so Peter Eichler, Vorstand von Österreichs größtem Krankenversicherer, der Uniqa, „ihren Arzt und das Krankenhaus frei wählen und die beste Versorgung beanspruchen.“

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