FORMAT Serie: Mehr Geld für alle. Die nächste Pensionsreform steht vor der Tür.

FORMAT zeigt, was Sie jetzt unternehmen können, um Ihre Pensionslücke möglichst günstig zu schließen.

In hundert Tagen tritt die geplante Pensionsharmonisierung in Kraft. Und wie bei jeder der bisherigen Pensionsreformen wird es zahlreiche Verlierer geben. Die geplante lebenslange Durchrechnung der gesamten Einkommenskarriere trifft vor allem Angestellte, die im Laufe der Jahre überdurchschnittliche Einkommenszuwächse erzielen konnten. Ebenfalls kräftig draufzahlen werden Selbständige mit naturgemäß stark schwankendem Geschäftsverlauf. Wer heute erst am Anfang des Berufslebens steht, wird die Auswirkungen voll zu spüren bekommen. Aber auch die derzeit 40- bis 50-Jährigen werden sich über ihren ersten Pensionstag kaum ungetrübt freuen können: Schon Durchschnittsverdienern droht eine Lücke zwischen Letztgehalt und erster Pensionszahlung von weit über 500 Euro.

Wer rechtzeitig gegensteuert, kann auch im Ruhestand den gewohnten Lebensstandard aufrechterhalten und sich sogar ab und zu etwas Luxus gönnen. FORMAT zeigt im dritten Teil seiner Serie „Mehr Geld für alle“ die besten Strategien zur finanziellen Altersvorsorge.

Ein Tausender Zusatzpension ab 86 Euro im Monat
Wer sich dabei die Versicherungsprämien nicht vom Mund absparen will, braucht vor allem eins: viel Zeit. So reicht bei einem zwanzigjährigen Mann noch eine Jahresprämie von 1.026 Euro, also rund 86 Euro im Monat, um ab 65 eine lebenslange Zusatzpension in Höhe von 1.000 Euro zu kassieren. Ein Dreißigjähriger muss für die gleiche Privatpension der Uniqa schon 1.832 Euro einzahlen, ein Vierzigjähriger 3.442 Euro. Uniqa-Vorstand Elisabeth Stadler: „Ich hoffe, dass die gegenwärtige Diskussion über die Pensionsharmonsierung dazu führt, dass der Einstieg in die private Pensionsvorsorge noch früher erfolgt.“

Bis 120.000 Euro aus 25 Euro Prämie pro Monat
Wer wenig Geld oder Zeit hat, kann auch zum Ziel kommen – vorausgesetzt, er vermehrt das Vorsorgekapital mit hohen Renditen. So bekommt ein 20-Jähriger, der monatlich 25 Euro in eine fondsgebundene Lebensversicherung der Zürich einzahlt, bei einer angenommenen Fondsrendite von sechs Prozent im Alter von 65 ein Pensionskapital in Höhe von 50.619 Euro ausbezahlt. Wer es schafft, neun Prozent Fondsrendite zu erzielen, kann aus insgesamt 13.500 Euro Einsatz sogar auf über 120.000 Euro zurückgreifen. Das entspricht etwa 600 Euro lebenslanger Zusatzpension ab 65.

Der Einsatz lässt sich sogar halbieren. Wenn der Arbeitgeber für seine Mitarbeiter eine steuer- und abgabenfreie Gruppenlebensversicherung abschließt, trägt der Fiskus nämlich bis zu einer Jahresprämie von 300 Euro etwa 50 Prozent der Kosten. Falls Ihr Chef die Prämien nicht zahlen will, müssen Sie nicht auf den Steuervorteil verzichten. Das Modell funktioniert auch mit einem freiwilligen Gehaltsverzicht einzelner Arbeitnehmer – die Firma muss die Summe dann nur in den Gruppenvertrag weiterleiten.

In zehn Jahren den Einsatz verdoppelt
Fondserträge von neun Prozent sind ambitioniert, auf lange Sicht aber bei einer Aktienveranlagung durchaus möglich. Klaus Kaldemorgen, Aktienchef der DWS, der größten Fondsgesellschaft Europas: „Zwar können wir die hohen Erträge der neunziger Jahre nicht mehr erwarten. Sieben bis neun Prozent im Jahr sind aber immer noch realistisch.“
Dafür muss man kein großes Startkapital zur Verfügung haben – die regelmäßige Einzahlung von kleinen Raten in einen Fondssparplan oder eine fondsgebundene Versicherung reicht aus. Wer in den letzten zehn Jahren jeweils 100 Euro in den Raiffeisen-Osteuropa-Aktienfonds einlegte, konnte so trotz Börsenkrise ein Vermögen von 29.000 Euro aufbauen und den Einsatz mehr als verdoppeln.

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