FORMAT: Schwere Vorwürfe gg. Linzer Imperial

Ein im Auftrag des Landesgerichts Linz angefertigter Zwischenbericht der Wiener Gerichtsgutachter Martin Geyer und Matthias Kopetzky erhebt schwere Vorwürfe gegen die Linzer Kapitalanleger-Gruppe Imperial. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.

Laut dem FORMAT exklusiv vorliegenden Gutachten habe die Imperial-Gruppe zur Errichtung kommerziell genutzter Immobilienprojekte und deren Vermietung rund zwei Milliarden Schilling als Gesellschaftereinnahmen vereinnahmt. Rund 900 Millionen flossen den anderen Unternehmen der Gruppe zu.

Wie FORMAT weiter berichtet, ließen sich laut Gutachten "Entwicklungsmuster erkennen, welche regelmäßig zum massiven Nachteil der jeweiligen Investoren gereichen". Demnach verlassen die Gelder sofort wieder das "Investorenunternehmen und treten in und außerhalb der Imperial-Gruppe in einen Geldkreislauf." Zurück blieben Unternehmen "als wertlose Hülsen".

Imperial-Chef Faramarz Ettehadieh - gegen ihn und drei weitere Manager sind in Linz Ermittlungen wegen Betrugsverdachts anhängig - weist die Vorwürfe gegenüber FORMAT zurück: "Das ist eine haltlose Kampagne."

Mehr dazu finden Sie im aktuellen FORMAT.

Peter Pelinka

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