FORMAT: Schlagabtausch in Regierung um weitere AUA-Privatisierung geht weiter

In der aktuellen Ausgabe von FORMAT geht der Schlagabtausch zwischen den Koalitionsparteien um eine weitere Privatisierung der AUA weiter. Während Matznetter im FORMAT-Interview ein volkswirtschaftliches Gutachten fordert, drängt Wirtschaftsminister Martin Bartenstein auf raschen Privatisierungsbeschluss.

Zu FORMAT vorliegenden Informationen, wonach der Montag dem AUA-Aufsichtsrat vorliegende Prüfbericht der Boston Consulting eine eindeutige Präferenz für einen Verkauf von AUA-Anteilen an die Lufthansa enthalte, meint Finanzstaatssekretär Christoph Matznetter im FORMAT-Interview: "Die Entscheidung über die weitere Entwicklung trifft der Eigentümer, nicht der Aufsichtsrat. Wir verlangen jedenfalls vom Finanzminister ein volkswirtschaftliches Gutachten, in dem die Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort geprüft werden." Matznetter spricht sich gegen "einen überstürzten Beschluss" aus: "Wir können doch nicht die nationale Fluglinie schlecht reden lassen und dann noch unter herbeigeredetem Druck einem unmittelbaren Konkurrenten verlaufen.... Wir können uns eine strategische Partnerschaft vorstellen. Die SPÖ versteht unter strategischer Partnerschaft eine Zusammenarbeit unter Partnern, keine Übernahme eines Konkurrenten."

Wirtschaftsminister Martin Bartenstein von der ÖVP drängt dagegen auch in Hinblick auf die sommerliche Sitzung des Ministerrats am 13.August auf einen raschen Privatisierungsbeschluss: "Das Management muss jetzt alle Möglichkeiten ausloten können. Es geht um tausende Arbeitsplätze, auch jene am Flughafen Wien, darüber sollten sich auch in Wahlkampfzeiten die Matznetters dieser Welt im Klaren sein. Vor allem auch der zuständige Verkehrsminister Faymann."

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